In der Dreschhalle Schielberg drückten Fans der "Martinihuber" die Daumen und beklatschten den Auftritt der Musiker in Nagold. Er wurde via Live-Stream übertragen. | Foto: bgr

Blechduell: Abstimmung läuft

„Martinihuber“ können noch ins Finale kommen

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Die „Martinihuber“ sind auf Erfolgskurs: Als letzte Band auf der Bühne in Nagold gestartet und als Zweitplatzierte gelandet, sind die  Musiker aus Schielberg am Samstagabend beim zweiten Vorentscheid des Blechduell des SWR4.

Damit haben sie auf jeden Fall noch eine Chance, die Fahrkarte ins Finale nach Ravensburg am 29. Juni zu lösen.

Zuhörer können abstimmen

Am Sonntag war der dritte  Vorentscheid. Jetzt sind die Zuhörer und Zuhörerinnen aufgerufen per Online-Voting auf ihren Favoriten unter den drei Zweitplatzieren der Vorentscheide auszuwählen. Die beiden Bands mit den meisten Stimmen kommen per Wildcard ins Finale. Das Online-Voting endet am Montag, 18 Juni um 8 Uhr morgens. Das Ergebnis wird schon kurz danach im Radio bekannt gegeben.

Die „Martinihuber“ haben noch Chancen aufs Finale beim Blechduell von SWR4. | Foto: pr

Im Fanbus nach Nagold

„Gebt alles!“, mit diesem Auftrag hatten die Schielberger ihre Martinihuber am Samstagvormittag  von Schielberg in Richtung Nagold verabschiedet, ein Bus voller Fans folgte am Nachmittag, um die zwölf Musiker am Abend vor Ort im Stadtpark Kleb in Nagold zu unterstützen. Als tanzende Marketenderinnen und Banner mit  anfeuernden Sprüchen  schwenkend mischten sie in Nagold die Party vor der Bühne auf.

In der Dreschhalle mitgefiebert

Derweil begann in der Schielberger Dreschhalle das jährliche Musikfest der Feuerwehrkapelle. Kurz vor 22 Uhr räumte die dort aufspielende Band die Bühne, damit sich die Festgäste voll und ganz der Leinwand zuwenden konnten, auf der per Life-Stream der Blechduell-Vorentscheid übertragen wurde. Zunächst noch sichtlich nervös, löste sich bei den Martinihubern schon nach den ersten Takten von „Wir Musikanten“ die Nervosität und sie fanden zu gewohnter Routine. Den Vogel abgeschossen bei der Jury haben sie aber vermutlich mit dem „Maxglaner Zigeunermarsch reloaded“. Das Publikum in Nagold applaudierte gewaltig.

Später Startplatz hat was Gutes

Der späte Startplatz hatte auch sein Gutes.  Moderator Matthias Methner gab gleich nach dem Auftritt der „Martinihuber“ die Telefonnummern bekannt, unter der auch das Publikum mit abstimmen konnte. In der Dreschhalle, zückten die Festgäste, die den Auftritt ihrer Band kräftig bejubelt hatten, ihre Handys und Smartphones um mit dem Kennwort „Blech06“ ihre Martinihuber zu unterstützen. Eine gute halbe Stunde später stand fest, sie waren mit 22 Punkten auf dem zweiten Platz gelandet. Mit nur zwei Punkten Vorsprung hatte die „Wüste Welle Big Band“ aus Tübingen den Sieg und damit die Direktfahrkarte ins Finale geholt.

Und hier kann man abstimmen

Von Birgit Graeff-Rau