Vorm Start- und Zielbereich stehen Anuschka Pfeiffer, Rennen-Initiator Bernhard Kraft, Monique Schock und René Spreng von der Tourismusverwaltung (von links).
Vorm Start- und Zielbereich stehen Anuschka Pfeiffer, Rennen-Initiator Bernhard Kraft, Monique Schock und René Spreng von der Tourismusverwaltung (von links). | Foto: Meister

Zehntes Schlittenhunderennen

Dutzende Schlittenhundeführer kommen auf den Dobel

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Am Wochenende erwartet den Dobel beim zehnten Schlittenhunderennen ein Sportspektakel. „Derzeit liegen wir voll im Plan“, verrät Michael Landau, Präsident des Verbandes der Deutschen Schlittenhundesportvereine (VDSV). Laut Landau sind derzeit 54 Musher, also Schlittenhundeführer, für die Rennen am Samstag und Sonntag gemeldet. Darunter Teams aus der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden.

Von unserem Mitarbeiter Stefan Meister

„Bis zu den Wettkämpfen können durchaus noch einige dazukommen“, so Landau. Laut ihm entscheiden sich viele Teilnehmer erst kurzfristig. Für Initiator Bernhard Kraft ist erfreulich, dass unter den Meldungen vor allem größere Gespanne ab acht Hunden sind. „Für die Zuschauer ergeben die großen Gespanne beeindruckende Bilder“, erklärt Kraft. Für die Starter werden eine acht Kilometer und eine 18 Kilometer lange Strecke mit 200 Metern Höhendifferenz angeboten.

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Start und Ziel ist am Wasserturm

„Die Musher sind gefordert, da die Strecke enorme Lenkkünste verlangt“, erzählt Landau über den Streckenverlauf. Start und Ziel ist jeweils am Wasserturm, die Rundstrecke verläuft im Wald zwischen Dobel und Bad Herrenalb am Gaistal und Zieflesberg vorbei. Unter der Regie von Bernhard Kraft wird die Strecke nahezu täglich von Ästen befreit und präpariert. Landau und Kraft hoffen zwar auf Schnee, aber die beiden machen keinen Hehl daraus, dass hierzu mindestens 25 bis 30 Zentimeter liegen müssten.

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Ohne Schnee wird keine Zeit genommen

Erst am Freitag entscheidet die Rennleitung, ob die Musher auf Kufen oder Räderwagen starten. Sollte kein Schnee liegen, dann wird auf der großen Strecke aufgrund von Tierschutzgründen keine Zeit genommen. Sollte das Wetter passen, dann hofft Michael Landau auf 4. 000 bis 5. 000 Zuschauer rund um die Strecke.

Seit Wochen rührt Anuschka Pfeiffer vom Tourismusbüro eifrig die Werbetrommel. Zahlreiche Plakate werden verteilt und in den sozialen Netzwerken auf die Veranstaltung hingewiesen. Bereits am Donnerstag haben die Bauhofmitarbeiter mit den Aufbauarbeiten für das Musher-Lager begonnen. Hierbei werden sie von rund 20 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Dobel unterstützt. So entsteht neben Bewirtungsständen am Wasserturm auch ein beheizbares Zelt. Von zünftigen Suppen bis hin zum Pulled Pork Burger ist kulinarisch fast alles geboten. Zusätzlich wird „Acoustic Groove“ am Samstag beim Musherabend ab 20.30 Uhr im Kurhaus einheizen.

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Gestartet wird Samstag und Sonntag, 14. und 15. Dezember, jeweils ab 10 Uhr. Der Veranstalter bittet darum, an beiden Tagen keine eigenen Hunde auf die Rennstrecke mitzubringen.