Nachdem Fund einer Leiche war die L340, die Straße zwischen Bad Herrenalb und Dobel, zur Spurensuche gesperrt.
Wie nun bekannt wurde, war der Fundort der Leiche auch der Tatort. | Foto: Graeff-Rau

Über 60 Hinweise

Getöteter Iraker bei Bad Herrenalb: Fundort war wohl auch Tatort

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Die Sonderkommission „Tanne“ arbeitet weiter mit Hochdruck an der Aufklärung des Verbrechens, bei dem ein 47-Jähriger Iraker aus Baden-Baden getötet wurde. Die Beamten gehen nun davon aus, dass der Fundort der Leiche zwischen Bad Herrenalb und Dobel auch der Tatort des Verbrechens ist.

Über 135 Spuren gehen die Ermittler derzeit nach und bewerten und prüfen 60 Hinweise. Die Beamten gehen nun davon aus, dass der Fundort der Leiche auch der Tatort des Verbrechens ist. Die Auswertung der ersten Tatortspuren beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg erbrachte jedoch noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter.

Ermittlungen dauern an

Die Ermittlungen zum sozialen Umfeld des Getöteten, der in Rastatt einen Autohandel betrieben hatte, sind noch nicht abgeschlossen. Der Iraker lebte bereits seit 20 Jahren in Deutschland und hatte seit mehreren Jahren seinen Wohnsitz in Baden-Baden.

Personen, die mit dem Getöteten Kontakt hatten, oder sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Karlsruhe, Telefon 0721/666-5555 in Verbindung zu setzen.