Die Mädels vom TSV Ettlingen sind gut drauf: Sie spielen in der Regionalliga Basketball und schlagen sich dort gut. | Foto: kdm

Die Mädels vom TSV Ettlingen

Im Basketball regional auf Erfolgskurs

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Von Klaus Müller 
Im Basketball auf Erfolgskurs: Die Körbe hängen für die Mädels genauso hoch wie für alle Basketballer, die sich im Wettkampfsport messen. 3,05 Meter gilt es zu überwinden. Viel Luft zwischen dem Hallenboden und dem Korb. Halb so wild für die U14 (unter 14 Jahre) Spielerinnen des TSV Ettlingen. Dass sie treffsicher sind, haben sie in den vergangenen Spielen bewiesen.

Erstmals in der Regionalliga

Und das in der höchsten Jugendklasse, die in dieser Altersgruppe ausgespielt wird: die Regionalliga. „Wir haben für diese Saison erstmals für die Regionalliga gemeldet“, erzählt Trainerin Britta Baumann, die zusammen mit ihrem Ehemann Peter das Fundament der Nachwuchsbasketballerinnen bildet. „Es einfach mal versuchen“, lautete zu Beginn der Saison das Motto. In dieser Liga mischen die Mädchen-Nachwuchsteams bekannter Basketballvereine aus Ulm, Heidelberg, Stuttgart oder Ludwigsburg mit. Mittendrin die U14-Mädels des TSV.

Kein „Korbfutter“

Nein, „Korbfutter“ sind sie nicht. Im Gegenteil. Drei Siege gab’s bisher. Und eine Menge Körbe. Da stehen nicht selten über 80 Punkte pro Spiel auf dem Ergebniszettel. „Unsere Stärken? Trainingsfleiß, super Zusammenhalt, gemeinsam gewinnen und gemeinsam verlieren“, lobt Trainerin Baumann ihre Mädchen. „Wir sind echt ein tolles Team“, pflichtet Spielerin Nelly bei. „Irgendwie schon wie eine Familie“, schiebt Nikolina nach. „Jeder ist für jeden da“, sagt Kira – „auch wenn wir manchmal chaotisch sind“. Fritzi ist neu in der Truppe. „Und ich wurde sofort toll aufgenommen.“

Taktik und Mitdenken sind wichtig

Zusammenhalt ist die eine Sache, eine andere die Sportart aufs Parkett zu bringen. „Basketball ist einfach vielfältig. Taktik und Mitdenken sind wichtig“, meint Elena. Und es „bewegt“. Fast schon von „Seligkeit auf dem Platz“ spricht Lea. Basketball gegen teilweise auch stark finanziell unterstützte  Mannschaften zu spielen, ist für die TSV-Mädels  eine Herausforderung. Dafür muss viel trainiert werden. Wenigstens zwei bis drei Mal die Woche. Dafür geht, allein durch die weiten Anreisen, so manches Wochenende für andere „Freizeitaktivitäten“ flöten.

Entscheidung war richtig

In jedem Fall gelohnt habe sich die Entscheidung, in der Regionalliga Basketball zu spielen, urteilt Britta Baumann. Zumal das Team in der Region keine wirklichen Gegnerinnen mehr fand. Die Spiele in der Regionalliga würden sich halt schon heftig von den Spielen, zum Beispiel gegen Durlach, unterscheiden. „Du lernst hier unglaublich viel“, betonen die Sportlerinnen. Es gehe um Tempo, ums Körperliche, überhaupt sei alles komplexer.

Heimspiel am 16. Februar

Wer das TSV-Team mal beim Basketball erleben möchte, sollte sich den Samstag, 16. Februar (gegen Stuttgart, ab 11.45 Uhr) oder den 10. März (gegen Ulm, ab 12.15 Uhr) vormerken. Austragungsort der Heimspiele ist die Sporthalle auf dem ehemaligen Kasernengelände in Ettlingen.