Temporeich und unterhaltsam soll sie werden - die Ettlinger Inszenierung von Otfried Preußlers Klassiker "Das kleine Gespenst". | Foto: SFS

Kinderstück der Festspiele

„Das kleine Gespenst“ im Schlosshof

Mit  dem  Klassiker  „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler starten die Ettlinger Schlossfestspiele am  9. Juni in ihre  dann 40.  Saison. Das  Stück für Kinder ab fünf Jahren, deren Eltern und Großeltern, macht auf der Bühne im Schlosshof den Anfang.  Musical und Schauspiel folgen. Für die Premiere um 15 Uhr gibt es nur noch wenige Restkarten bei der Stadtinformation, Telefon (0 72 43) 10 13 33.

Preußlers Vorlage kennen  Generationen

Generationen von Kindern kennen die Geschichte um das kleine Gespenst, das stets zur Geisterstunde erwacht, dann durch die Gemäuer von Burg Eulenstein schwebt und seinen Freund, den Uhu Schuhu, besucht. Als sein sehnlichster Wunsch, einmal die Welt bei Tag zu erleben, unversehens Wirklichkeit wird, beginnt ein aufregendes Abenteuer, nicht nur für das weiße Geschöpf …

Isabel Kott spielt in Ettlingen „Das kleine Gespenst“. | Foto: SFS

Proben seit dem 7. Mai

Seit 7. Mai laufen die Proben für das Kinderstück, das übrigens vor vielen, vielen Jahren schon mal unter Ehrenintendant Kurt Müller-Graf  in Ettlingen zu sehen war. Acht Schauspieler agieren auf der Bühne, Regie führt Christian Sunkel. Wer voriges Jahr „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ erlebt hat, der dürfte den Namen kennen, denn auch für dieses Kinderstück trug er die Verantwortung.

7 600 Karten sind weg

„Das kleine Gespenst läuft richtig gut“, sagt Barbara Fleck von der Intendanz mit Blick auf die Kartennachfrage. 7 600 Tickets seien weg, damit liege man derzeit bei einer Auslastung von 84 Prozent. Gezeigt wird das Preußler-Stück insgesamt 16-mal, vier der fünf Schulvorstellungen sind Fleck zufolge ausverkauft. Die Aufführung dauert circa eine Stunde, das Geschehen auf der Bühne ist temporeich und natürlich werden auch zwei Lieder gesungen.