Großer Jubel im Stadion in Mörsch: Der MSC Taifun ist wieder Deutscher Meister im Motoball. Das wurde ausgelassen gefeiert- Feuerwerk inklusive. | Foto: pi

Freudentränen im Stadion

MSC Taifun Mörsch wieder Motoballmeister

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Nach zwölf Jahren hat es der MSC Taifun Mörsch wieder geschafft: Er ist Deutscher Meister im Motoball. Zuhause besiegte die Mannschaft das Team aus Kuppenheim und feierte die ganze Nacht die großartige Leistung.

Als der Schiedsrichter am Samstagabend um 21:17 Uhr das Finale um die deutsche Motoballmeisterschaft abpfiff, kannte in Mörsch der Jubel kein Halten mehr. Nur wenige Sekunden nach Spielschluss lagen sich die Helden des siegreichen MSC Taifun Mörsch in den Armen und Vorstand Bernd Schäfer hatte seine erste Sektdusche hinnehmen müssen.

Ich bin stolz auf den ganzen Verein

„Unglaublich was wir heute geleistet haben. Wir haben das Spiel völlig verdient auch in dieser Höhe gewonnen. Ich bin stolz auf die Mannschaft und auf den ganzen Verein. Jetzt wird gefeiert,“. Mit 6:3 Toren hatte der Taifun seinem Namen alle Ehre gemacht und die Pumas aus Kuppenheim aus dem Stadion geblasen. Mann des Spiels war der alles überragende Patrick Pallach. Er schoss fünf Tore. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist das „Mörscher Kind“ Manuel Fitterer, deutscher Motoball Nationalspieler, der durch seinen unermüdlichen Einsatz den Weg ebnete. Dem deutschen Rekordmeister becherte er den 20. Meistertitel der Geschichte.

Freudentränen im Erwin-Schöffel-Stadion

Der erste Titel seit nunmehr schier endlosen zwölf Jahren wurde nach dem Spiel überschwänglich bejubelt und gefeiert. Im Erwin-Schöffel-Stadion wurde die eine oder andere Freudenträne verdrückt. „Ein unglaubliches Gefühl. Ich bin wahnsinnig stolz auf uns. Man glaubt gar nicht wie viel Arbeit, Akribie und Rückschläge in diesem Titel liegen,“ zeigte sich Trainer Enrico Tritsch vom MSC Taifun Mörsch erleichtert.

Lockerheit vor dem Finale daheim

Schon vor dem Spiel zeigte sich die Elf um Tritsch mit der nötigen Portion Lockerheit vor dem „Finale Daheim“ im heimischen Erwin-Schöffel-Stadion, als sie bei einem lockeren Spaziergang durch Mörschs Straßen gesichtet wurde. Eigentlich hätte es dieses Finale in Mörsch gar nicht geben sollen, war doch der MSC Malsch eigentlich zum Austräger ernannt worden, hatte das Spiel aber kurzerhand nach Mörsch abgegeben. Die Planer um das Event hatten sich aber einiges überlegt, um zahlreich angereisten Fans ein würdiger Gastgeber zu sein.

Fahnenschwinger und ein Feuerwerk

Bereits vor dem Spiel zeigten Fahnenschwinger ihr Können, ehe nach dem Schlusspfiff ein opulentes Feuerwerk gezündet wurde. Im Clubhaus indes blieb in der Nacht kein „Auge trocken“. Sei es im VIP-Zelt oder auch im Vereinsheim, das sich mit DJ Musik zu einer echten Partyhölle mauserte. Rheinstetten hat wieder einen Deutschen Meister und eine ganze Stadt kann voller Stolz auf die Mannschaft und den Verein blicken.

Philipp Iser