Einige Besucher wagten sich sogar ins Wasser. Andere blieben lieber unter ihrem Sonnenschirm liegen.
Der Epplesee in Rheinstetten ist schon seit einigen Tagen wieder offen. Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, die Sonne zu genießen und sich abzukühlen. | Foto: Garcia

Corona-Regelungen

Nach Besucherandrang am Wochenende: Rheinstetten verschärft Kontrollen am Epplesee

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Großer Andrang trotz Corona-Krise am Epplesee: Seit einigen Tagen ist Baden und Verweilen dort wieder erlaubt. Viele nutzen das Angebot – am Pfingstmontag führte das zu mehreren Parkverstößen. Mehrere Besucher stellten ihr Auto auf Wiesen oder dem Seitenstreifen ab. Die Stadt will jetzt die Kontrollen verschärfen.

„Wir haben durchaus Verständnis, dass es jetzt viele Menschen an frei zugängliche Baggerseen zieht, nachdem Freibäder noch geschlossen und auch keine größeren Ferienreisen möglich sind“, sagt Bürgermeister Michael Heuser, „dennoch können wir ordnungswidriges Verhalten nicht tolerieren“.

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Die Stadt werde daher verstärkt kontrollieren und Absperrungen anbringen, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei zu hohem Besucheraufkommen müsse auch die Zufahrt von der K 3581 erneut gesperrt werden. Am Pfingstmontag wurde dies bereits einmal getan. Kontrolliert werde verstärkt auch die Einhaltung der Corona-Verordnung im See- und Gastronomiebereich.

Weil die Parkplätze am See begrenzt sind, stellten viele Besucher ihr Auto am verlängerten Pfingstwochenende auf der Wiese ab.
Weil die Parkplätze am See begrenzt sind, stellten viele Besucher ihr Auto am verlängerten Pfingstwochenende auf der Wiese ab. | Foto: Stadt Rheinstetten

Besucher des Epplesees sollen sich an Corona-Verordnung halten

Alle Besucherinnen und Besucher des Epplesees seien auch weiterhin aufgefordert, sich an die Bestimmungen der Corona-Verordnung zu halten. „Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur gemeinsam mit dem eigenen und einem weiteren Haushalt zulässig. Ansonsten sind die erforderlichen Mindestabstände von 1,50 Meter einzuhalten.“

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„Wir appellieren deshalb an alle, sich verantwortungsvoll zu verhalten, denn noch ist das Corona-Virus nicht verschwunden“, merkt Bürgermeister Heuser an. Er weist auf Alternativen zur Anfahrt mit dem eigenen Pkw hin, etwa per Fahrrad oder mit dem ÖPNV (zum Beispiel Bahnhof Forchheim-Silberstreifen).