Die Stadtbahnen S 11 und S 1 werben auch 2017 für den Schlossfestspielsommer in Ettlingen | Foto: Archiv

Werbung für Schlossfestspiele

Plakate im Umkreis von 100 Kilometern

Mit drei großen, auffälligen Stückplakaten gehen die Schlossfestspiele Ettlingen nach Ostern werbetechnisch in die Vollen. Im Umkreis von rund 100 Kilometern, so Barbara Fleck von der Intendanz, sollen sie platziert werden – an exponierten Stellen, um möglichst hohe Aufmerksamkeit zu erreichen.

Poster in Bahnhöfen und Tiefgaragen

Hängen werden Plakate beispielsweise als Groundposter in Bahnhöfen, in Tiefgaragen, außerdem an Haltestellen des KVV. Geplant ist Fleck zufolge, insgesamt rund 3.000 in der Region zu streuen. Sie informieren in Bild und Schrift über die beiden Abendproduktionen in der Festspielsaison 2017 – das Musical „The Rocky Horror Show“ von Richard O‘ Brian und die Aristophanes-Komödie „Lysistrata“. Das dritte Plakat wirbt für das Kinderstück „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“ nach der gleichnamigen Buchvorlage von Michael Ende.

Werbung im Schaufenstern und Praxen

Zu den formatmäßig größeren „Werbeträgern“ in DIN-A 1 und A 2 kommen noch 3.000 kleinere Plakate, die sich für den Indoor-Bereich, sprich Schaufenster und Schaukästen, Restaurants oder Wartezonen in Praxen und Kanzleien eignen. Auf den Stückplakaten erwähnt sind auch die jeweiligen Hauptsponsoren: dm (Jim Knopf), Stadtwerke Ettlingen (Lysistrata) und Sparkassengruppe (Rocky Horror). Das allgemeine Plakat für 2017 ist schon „gestreut“ – es zeigt traditionell einen Teil der Schlossfassade und einen der Türme. Daneben sieht man dieses Jahr Mond und Sterne, als Anspielung auf die Rocky Horror Show. Denn die dort erzählte Geschichte ereignet sich bei Nacht im Schloss des Transvestiten Frank N. Furter, der unerwarteten Besuch eines jungen Pärchens erhält….

Plakatierung in Karlsruhe ist eingeschränkt

Die Möglichkeit, in der großen Nachbarstadt Karlsruhe für Ettlingen die Werbetrommel zu rühren, ist Fleck zufolge unverändert beschränkt. 50 Dreieckständer über das Stadtgebiet verteilt, seien möglich – mehr leider nicht. Hier gelte noch immer eine zwischen der vormaligen OB Gabriela Büssemaker und dem damaligen Karlsruher Verwaltungschef Heinz Fenrich getroffene Vereinbarung. Vertragspartner der Festspiele bei der Plakatgestaltung ist seit einem Jahr die Agentur Hedgehog (englisch für Igel) aus Karlsruhe. „Wir sind mit deren Arbeit sehr zufrieden“, sagt Barbara Fleck. Die Kosten für die Plakatierung 2017 beziffert sie auf rund 35.000 Euro.

Stadtbahnen S 11 und S1 sind Werbeträger

Auch die Stadtbahnen S11 und die S 1, die vom Albtal nach Karlsruhe und weiter in die Hardt fahren, machen für den Festspielsommer 2017 wieder Werbung – eine langjährige Kooperation mit dem KVV, die sich ebenfalls bewährt habe. Kostenpunkt: 6.000 Euro.

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