MIT geballter Polizeipräsenz soll das Sicherheitsgefühl auf dem Ettlinger Sternlesmarkt erhöht werden. | Foto: Klaus Müller

Polizeistreife kommt an

Ordnungshüter auf dem Ettlinger Sternlesmarkt

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Von Klaus Müller
Der geballte Auftritt der Ordnungshüter verfehlt nicht seine Wirkung. Das Quartett zieht, hier auf dem Ettlinger Sternlesmarkt, die Blicke auf sich. Und was noch auffällt: Sami Dida, Susanne Föry vom kommunalen Ordnungsdienst (KOD) sowie Natascha Geiss und Martin Hochstadt vom Ettlinger Polizeirevier werden mit den unterschiedlichsten Arten von Lächeln wahrgenommen – mal wohlwollend, dann freundlich, dann wieder etwas augenzwinkernd und ganz selten etwas spöttisch. Ab und zu werden sie angesprochen, fallen Sätze wie, „ich finde gut, dass Sie hier aufpassen“ oder „super, dass Sie hier sind“ oder ganz Spaßige winken mit Glühweintassen und der Aufforderung, ob man nicht einen Schluck wolle.

Wir wollen Präsenz zeigen

Kurzum: Was sich da beim Kontrollgang der Ordnungshüter über den Sternlesmarkt abspielt, ist normal und vollkommen im grünen Bereich. „Wir wollen einfach Präsenz zeigen“, sagt Martin Hochstadt. „Und wir verstehen uns als Ansprechpartner“, ergänzt seine Kollegin Natascha Geiss. Das alles gehöre zum Gesamtpaket „Sicherheit“. Auch die Mitarbeiter des KOD tragen ihren Teil dazu bei – gehören zum Sicherheitskonzept der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier.

Sicherheitskonzept von Stadt und Polizei

„Unsere abendliche Runde über den Weihnachtsmarkt beginnt üblicherweise gegen 19.30 Uhr“, berichten Sami Dida und Susanne Föry. Zumeist sind KOD und Polizei auf ihren Fußstreifen getrennt unterwegs. Gleichwohl sprechen sich die Partner ab. Treffpunkt dafür ist das Polizeirevier. Bei der Lagebesprechung geht es um Fragen wie, was wäre heute zu beachten, wo sollte man den Fokus drauflegen, gibt es irgendwelche Brennpunkte. Um eines gleich vorwegzunehmen: Bislang läuft nach Auskunft von KOD und Polizei der Sternlesmarkt so gut wie ohne Probleme ab. Das Rezept, Präsenz zeigen, mit dem Bürger sprechen, scheint sich auszuzahlen.

„Sicherheitsgefühl“ auf Sternlesmarkt stärken

Vor allem wirke sich das positiv auf das „subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger“ aus, stellt Revierleiter Alexander Seifert fest. Außerdem dürften die Fußstreifen die nicht nur auf Weihnachtsmärkten „tätigen“ (rumänischen) Bettlerbanden zurückgedrängt haben. Was das angehe, so Seifert, seien in den vergangenen Tagen bereits drei Platzverweise ausgesprochen worden.
Zurück auf den Sternlesmarkt. Der Regen hat inzwischen nachgelassen. Das Quartett zieht seine Runde. So mancher Bürger sucht das Gespräch mit den Ordnungshütern. Manchmal geht es dabei einfach nur darum, sich etwas „wichtig zu machen“, ein anderes Mal wird ganz offen mit wohlwollenden Worten die Polizeipräsenz begrüßt. In diesem Zusammenhang: Die KOD-Mitarbeiter werden dank ihrer Uniformen oftmals mit der Polizei gleichgesetzt. „Das erleichtert natürlich unsere Arbeit ungemein“, erzählen Dida und Föry. Später gegen 21 Uhr, wenn der Sternlesmarkt seine Pforten schließen muss, achten die KOD-Leute darauf, dass dem tatsächlich so ist. Noch einmal wird die eine oder an