Gelassen konnte Trainer Patrick Anstett zum Spiel nach Pfullendorf fahren. Der Klassenerhalt war bereits für den 1. SV Mörsch gesichert. | Foto: Archivfoto: BNN Collet

Mörsch bleibt Verbandsligist

Partystimmung statt Nervenschlacht

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Der  Fußballverein 1. SV Mörsch ist ein weiteres Jahr in der Fußball-Verbandsliga Südbaden. Dies trotz einer Auswärtsniederlage in Pfullendorf. Für die Rheinstettener hätte es am letzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga  dort um alles gehen können. SVM-Trainer Patrick Anstett war freilich nicht böse, dass ihm die Nervenschlacht um den Klassenerhalt beim Ex-Regionalligisten aufgrund des  Nichtabstiegs des Oberligisten SV Oberachern erspart blieb.

Partystimmung statt Nervenschlacht

„Wahnsinn, ein Traum für uns! Wie schon vor einem Jahr konnten wir unser letztes Spiel völlig entspannt angehen. Das ist mit unserem Etat ein riesengroßer Erfolg. Ich kann unserem Cheftrainer Patrick Anstett und seinem Co-Trainer Tobias Rauch gar nicht genug danken. Aber auch unsere Spielbetriebe Pascal Huber und Nico Feil haben einen riesigen Anteil an diesem Highlight in der 100-jährigem Vereinsgeschichte,“ kommentierte Vorstand Sport Philipp Iser das Erreichen des vor der Saison ausgegebenen Saisonziels.

Dank an Cheftrainer Thomas Anstett

Wie schon so oft in dieser Saison reiste der SV Mörsch mit seinem letzten Aufgebot nach Pfullendorf. „Einige Spieler sind angeschlagen, andere wie Maximilian Schmitt sind bereits im Urlaub, und nebenbei wollten wir auch unsere Zweite Mannschaft so gut es geht verstärken,“ erklärte Pascal Huber den erneuten Engpass.

Mit letztem Aufgebot

Bei dieser „Partyfahrt“ nach Pfullendorf geriet der Ausgang des Spiels gegen Tabellensiebten aus dem Linzgau zur Nebensache. Zu Beginn kamen die Hausherren besser ins Spiel, Mörsch verlegte sich auf schnelle Gegenangriffe. Jonas Lang konnte Pfullendorf in der 16. Spielminute in Front bringen, als er nach einem Freistoß den Ball ins kurze Toreck abfälschte. Mörsch tat nun deutlich mehr für die Partie und hätte bis zur Pause durchaus mit 3:1 führen können.

Klare Gelegenheiten ausgelassen

Aber Leander Forcher, Philipp Würz, Jonas Mohr und Sandro Weber ließen klarste Gelegenheiten aus. Nach dem Seitenwechsel konnte Pfullendorf, durch einen gut durchgespielten Angriff auf 2:0 erhöhen. Mörsch stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage, konnte aber keine Ergebniskosmetik mehr betreiben.

Zum 100-jährigen kommen KSC-Profis

Schließlich kündigte Philipp Iser, sportlicher Leiter des SV Mörsch, noch einen Auftritt der KSC-Profis in den kommenden Woche in der Sandgrube in Mörsch an. Es gebe eine allgemeine Zusage wegen des 100-Jährigen der Mörscher. Der genaue Termin stehe aber noch nicht fest.