Sprüht nur so vor Ideen für den Festspielsommer 2019: Die neue Intendantin Solvejg Bauer. Ihr Spielplan stieß auf positives Echo im Gemeinderat. | Foto: Archiv Bentz

Schlossfestspiele Ettlingen

Don Quijote und Mozarts „Zauberflöte“ auf dem Spielplan

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Der Spielplan für die Schlossfestspielsaison 2019 steht.  Die neue Intendantin Solvejg Bauer  präsentierte  ihn im Ettlinger Gemeinderat unter dem Motto „Sieben Wochen, sieben Premieren, sieben Zugaben“.  Sie setzt auf das Don Qijote-Musical „Der Mann von La Mancha“, die Volksoper „Zauberflöte“, außerdem den Schauspielklassiker „Endstation Sehnsucht“. Er wird in  in der Schlossgartenhalle gezeigt.  Für Kinder  ab fünf Jahren gibt es „Der geheime Garten“.

Theaterfest zum Start

Zudem  steht auf dem  im Spielplan  der interaktiven Monolog „Weißen Kaninchen, rotes Kaninchen“,, eine Kinderoper als Wanderbühne, ein Theaterfest zum Start und ein Gauklerfest  zur Spielzeitmitte. Die Bürgerbeteiligung am Theatersommer ist Solvejg Bauer ein wichtiges Anliegen. Stichwort sind hier ein  Festival-Chor und „Kinder spielen für Kinder“. Casten will sie auch Absolventen von Musikhochschulen.

Städtischer Zuschuss bei  866 000 Euro

Ohne Gegenstimme segnete der Gemeinderat die Kostenkalkulation und den städtischen Zuschuss  von gut 866 000 Euro ab.  Für den Spielplan gab`s rundum Lob.  Bauer kalkuliert mit einem Aufwand von 1,7 Millionen Euro und Einnahmen von gut 905 000 Euro.  Auch die Vereinbarung mit dem KVV über ein Kombiticket wurde  nochmals abgenickt. Allerdings ist hier 2019 eine Prüfung geplant, ob und inwieweit es angenommen wird.

Vorverkaufsgebühren in der Diskussion

Gegenstimmen gab es  aus  der CDU an dem Punkt, der die Vorverkaufsgebühren bei Kartenbuchung im Internet statt bei der Stadtinformation   betraf. Die Christdemokraten wollten die alte Regelung, wonach die online- Vorverkaufsgebühren (reservix) nicht in den Eintrittspreisen eingeschlossen sind, beibehalten. Sie  konnten sich damit aber nicht durchsetzen.

Schauspiel: Eintrittspreise sinken

Bei den Eintrittspreisen tut sich insoweit etwas, als das zuletzt eher schwach besuchte Schauspiel günstiger wird. 2019 gibt es außer im Spielplan  auch bei den Sitzplätzen und der Bühne Veränderungen.  Zum einen wird die Spielfläche überdacht und ist das Orchester sichtbar, zum anderen nehmen die Zuschauer auf einer neuen Tribüne mit einem deutlich höheren Dach Platz. Auch sind  einige Logenplätze geplant.  Die Sicht auf das Geschehen werde sich verbessern, das Dach ermögliche verschiedene Beleuchtungseffekte.

Die Festspielsaison 2019 dauert vom 22. Juni bis zum 11. August, der Ticketverkauf startet  traditionell am ersten Advent.

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