Im Trikot der Stadtwerke Ettlingen für die LGR Karlsruhe unterwegs: Lena Knirsch, Christoph Kessler,Jana Reinert und Jannik Arbogast (von links). | Foto: hei

Partner der LGR Karlsruhe

Stadtwerke sponsern erfolgreiches Laufteam

Die Stadtwerke Ettlingen  und  die  Leichtathletikgemeinschaft Region Karlsruhe (LGR)  sind eine Partnerschaft eingegangen. Der  Energieversorger fördert 15 Athleten des erfolgreichen Laufteams der LGR und ermöglicht  ihnen so eine optimale Vorbereitung auf die Europameisterschaften 2018 in Berlin, die Olympischen Spiele 2020 in Tokio und andere  Titelkämpfe. Darüber informierte  er am Dienstag.  Die LGR ist ein Zusammenschluss verschiedener Leichtathletikvereine oder -abteilungen im Großraum Karlsruhe. Auch die Spiel- und Sportvereingung Ettlinger (SSV) gehört ihr an. Sie ist Ettlingens größter Verein.

Start im Stadtwerke-Trikot

Ein Teil der Läufer, die jetzt im Trikot der Stadtwerke Ettlingen für die LGR starten, sind schon  Mitglieder der SSV Ettlingen oder werden dort eintreten. Zu den Top-Athleten gehören unter anderem Christoph Kessler, Deutscher Meister U 23 über die 800-Meter Distanz. Des weiteren Jannik Arbogast, deutscher Vizemeister über 10 000 Meter oder auch  Jana Reinert, Deutsche Meisterin U 20 und Mitglied der Nationalmannschaft über 800 Meter.  Stadtwerke-Geschäftsführer Eberhard Oehler wollte beim Termin  zwar nicht verraten, wie hoch das Sponsoring seine Unternehmens genau ist,  meinte aber,  die Stadtwerke Bretten würden für den einmal jährlichen Kraichgau Challenge (Triathlon) deutlich mehr Geld aufwenden als Ettlingen für die LGR.

Sponsoring für andere Sparte als den Fußball

85 Prozent aller Sponsorengelder  im  deutschen Sport gehen  in den Fußball, „wir wollten uns in einer anderen Sparte engagieren“, betonte Oehler.  Für die Stadtwerke sei die Trikotwerbung eine Möglichkeit, „unsere Kernprodukte Strom und Gas überörtlich bekannt zu machen“. Neben den Stadtwerken hat die LGR neuerdings Puma an Land gezogen und damit ein Schwergewicht im Sportsponsoring.

Was wird aus Tribüne im Albgaustadion?

Der Ettlinger Stadtrat Peter Siegwarth, in der Jugend selbst erfolgreicher 400-Meter-Läufer, sagte an die Adresse von Oberbürgermeister   Johannes Arnold gewandt, es wäre erfreulich, würden die Stadtwerke auch das Albgaustadion übernehmen. Man könne es ja dann in „SWE-Stadion“ umbenennen. Damit spielte er darauf an, dass das Stadion zwar von der Stadt saniert wurde, das Projekt neue Tribüne aber hintangestellt ist. Ohne Tribüne jedoch keine überörtlichen Wettkämpfe in Ettlingen. Arnold sagte,   die  Stadt werde  eine Lösung finden. Positiv   sei,  dass die Stadtwerke nach  schwierigen Zeiten  wieder gute Zahlen schreiben, die es ihnen ermöglichen, den Sport zu unterstützen.