Den Titel im Faustball beim Deutschen Turnfest in Berlin in der Altersklasse Männer 60 holte das Team des TV Schluttenbach. | Foto: kdm

Generalprobe für Meisterschaft

Turnfest in Berlin: Titel für den TV Schluttenbach in der Altersgruppe Männer ab 60 Jahre

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Von Klaus Müller

Der TV Schluttenbach holte sich beim Turnfest in Berlin den Titel im Faustball in der Altersgruppe Männer ab 60 Jahre. Ende Juli, beim heimischen Sportfest vom 28. bis zum 30. Juli oben im Ettlinger Stadtteil Schluttenbach, richtet der TV erstmals die Deutsche Feld-Faustballmeisterschaft der Männer 60 aus. Der Berliner Erfolg ist eine gelungene Generalprobe für die „Deutsche“, zumal in der Bundeshauptstadt Teams antraten, die bei der Deutsche Meisterschaft dabei sind.

Gelungene Generalprobe für Faustball – DM in Schluttenbach

Obendrein gelang dem TV Schluttenbach in Berlin ein besonderer Coup. In den vergangenen 45 Jahren gewann der TV den Turnfesttitel in allen Altersgruppen: M 30, M 40, M 50, M 55 und nun M 60; eine Titelsammlung, die nach Andraschkos Einschätzung im „Faustball-Deutschland“ seinesgleichen sucht. Mehr noch: Seit Jahrzehnten läuft da eine Mannschaft auf, die größtenteils seit der Jugendzeit zusammenspielt.
Ende Juli will der TV Schluttenbach seine Erfolgsgeschichte weiterschreiben und dort weitermachen, wo er 2014 bei der Ausrichtung der Deutschen Hallen-Faustball-Meisterschaft M 55 in der Albgauhalle aufgehört hat: mit dem Titelgewinn, diesmal eben auf dem Feld.

Seit Wochen laufen für Faustball – Event Vorbereitungen

Seit Wochen beherrschen die Turniervorbereitungen den Verein. Zehn Teams werden um die Deutsche Meisterschaft kämpfen. Der Haken dabei, was sich erschwerend auf die Organisation auswirkt: Die meisten Mannschaften müssen sich noch in den kommenden Wochen für die Endrunde qualifizieren. Um den 7. Juli wird der TV laut Andraschko genau wissen, wer neben den Schluttenbachern um den Titel spielen wird.
Der späte Termin erleichtert die Planung nicht unbedingt. Rund zehn bis zwölf Personen werden pro Mannschaft erwartet – und die müssen in Hotels untergebracht werden. „Wir sind dran“, zeigen sich Andraschko und seine Mitstreiter in jeder Hinsicht zuversichtlich.