Greifvögel und Parforcehorn-Klänge gibt es unter anderem wieder bei der Ettlinger Waldweihnacht am 21. Dezember. | Foto: Archiv Kleber

Am 21. Dezember

Greifvögel sind zum Greifen nah bei der Waldweihnacht in Ettlingen

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Heimelig am Rande des Ettlinger Horbachparks mit Wildtieren und Waidmännern weihnachtliche Stimmung genießen. Das ist das Erfolgsrezept der Ettlinger Waldweihnacht. Insbesondere Kinder machen dort jedes Jahr große Augen beim Anblick von Uhu und Co. Am Samstag, 21. Dezember ist es wieder soweit.

Wie schon in den vergangenen Jahren lädt der Vereine der Ettlinger Jäger auch in diesem Advent wieder zur Waldweihnacht am Spielplatz an der Ettlinger Horbachquelle ein – wie immer am letzten Samstag vorm Weihnachtsfest. „Ab 13 Uhr geht es los“, erzählt Jäger und Organisator Uwe Bratek den BNN.

Mutige gehen auf Tuchfühlung mit dem Uhu

Gesundheitlich angeschlagen, hatte Bratek die Organisation der Ettlinger Wildwochen im Herbst nicht mehr stemmen können. Die Zukunft der beliebten Wildbret-Wochen in der Gastronomie und flankiert von Wild-Kochkursen ist aktuell ungewiss. Es habe Befürchtungen bei den Stammgästen gegeben, dass Waldweihnacht ausfallen könnte. „Die mache ich weiter – so lange es geht“, so Bratek.

Mit dabei sind die großen Greifvögel wie zum Beispiel der Uhu, deren imposante Erscheinung man aus der Nähe bestaunen kann. Der Uhu ist die größte Eulenart der Welt. Ganz Mutige nehmen ihn bei der Waldweihnacht sogar auf den Arm.

Falkner bringen die Tiere mit u15nd betreuen diese. Weitere imposante Vögel sind zu erwarten, etwa ein Bussard. Die Falkner werden Interessantes über die Wildtiere erzählen, und auch die wuseligen Frettchen sind wieder dabei.

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Parforcehornbläser spielen, der Nikolaus kommt

Urig geht es auch bei der Musik zu. Umrahmt wird das Ganze von den Parforcehornbläsern. Die spielen neben Weihnachtsliedern auch jagdliche Weisen. Zur Stärkung gibt es Wildbratwürste vom Grill und dazu Kinderpunsch oder Glühwein. Hunderte Menschen, davon sehr viele Kinder, werden wieder zur Waldweihnacht erwartet.

Für die Kleinen hat der Nikolaus seinen Besuch angekündigt. „Bestimmt hat er Dambedei dabei“, erzählt Uwe Bratek. „Wir freuen uns auf die Besucher zu einem stimmungsvollen Adventsnachmittag in der Natur.“ Das passende Wetter wird sich schon einstellen, hoffen die Jäger. Ansonsten beschirmt ja der Wald die Waldweihnacht.