Was die Woche wichtig war.
Was die Woche wichtig war. | Foto: DKMS

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Was die Woche wichtig war: verheerende Busfahrt, Brand und neue Hoffnung

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Diese Woche hat mit einem lauten Knall begonnen: Am Montagmorgen geriet ein Bus in Ettlingen nach einem medizinischen Notfall des Fahrers außer Kontrolle. Das Fahrzeug zog auf einer Strecke von rund 160 Metern eine Spur der Verwüstung hinter sich her.

Elf geparkte Autos wurden beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 120.000 Euro. Verletzt wurde außer dem Busfahrer niemand.

Und damit war der Montag noch nicht am Ende der Blaulicht-Melodien: So brach in einem Wohnhaus in Baden-Baden ein Feuer aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits die Fensterscheiben zerstört, die Flammen schlugen aus der Wohnung.

Einem Bewohner gelang es, sich aus der Wohnung zu retten. Er seilte sich ein Stück aus einem Fenster ab, sprang das letzte Stück und verletzte sich dabei.

Später dann jedoch die böse Überraschung: Dieser Hausbewohner, ein 74 Jahre alter Mann, wird verhaftet. Er steht unter Verdacht des dreifachen versuchten Mordes, da er den Brand per Sprengstoff herbeigeführt haben soll. Ernsthaft verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Traurige Klänge waren am Montag auch aus Karlsruhe zu vernehmen. An diesem Tag wurde bekannt, dass der bekannte Klarinettist Wolfgang Meyer am Sonntag gestorben ist. Vier Jahre lang hatte er gegen den Krebs gekämpft, die Musik hatte den 64-Jährigen am Leben gehalten.

Der Bruder der weltberühmten Klarinettistin Sabine Meyer lehrte von 1989 bis 2016 als Professor an der Hochschule für Musik in Karlsruhe, von 2001 bis 2007 war er dort Rektor. Meyer konzertierte weltweit und spielte viele Alben ein.

Aber es gab auch fröhliche Noten: So wurde für den zehnjährigen, todkranken Finn aus Rastatt-Niederbühl ein Stammzellenspender gefunden. Mitte März hatte es einen Typisierungsaktion für den Jungen gegeben. Vor Finn liege noch ein „langer und steiniger Weg“, teilte Finns Vater Mario Matosin auf Facebook mit. „Aber wir sind guter Dinge.“

Den Schlussakkord setzte am Freitag der Bundestag in Berlin mit einer wichtigen Nachricht für Karlsruhe: Das Parlament machte den Weg frei für die Gründung der Stiftung „Forum Recht“.

Ende des Jahres soll sie ihre Arbeit aufnehmen, wie Justizministerin Katarina Barley (SPD) erklärte. In Karlsruhe soll ein Gebäude für rund 70 Millionen Euro gebaut werden.

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