Nachdem Fund einer Leiche war die L340, die Straße zwischen Bad Herrenalb und Dobel, zur Spurensuche gesperrt.
Im Fall des 47-jährigen Irakers, der Mitte September auf der L340 zwischen Baden Herrenalb und Dobel erschossen aufgefunden wurde, sind zwei Tatverdächtige festgenommen worden. (Archivbild) | Foto: Graeff-Rau

Staatsanwaltschaft informiert

Bei Dobel erschossener Iraker: zwei Tatverdächtige festgenommen

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Im Fall des 47-jährigen Irakers, der Mitte September auf der L340 zwischen Baden Herrenalb und Dobel erschossen aufgefunden wurde (bnn.de berichtete), sind zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Das teilten Staatsanwaltschaft Tübingen und Polizeipräsidium Karlsruhe mit.

Dabei handele es sich um einen 23-jährigen Mazedonier und einen 48 Jahre alten Syrer. Die Staatsanwaltschaft Tübingen habe gegen die beiden Beschuldigten Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht erwirkt.

48-jähriger Verdächtiger wohnt in Karlsruhe

Die Wohnung des 23-Jährigen im nördlichen Landkreis Karlsruhe sowie die Wohnung des 48 Jahre alten Mannes in Karlsruhe wurden laut Mitteilung durchsucht und Beweismittel sichergestellt.

Durch die Ermittlungen der Sonderkommission „Tanne“ im sozialen Umfeld des Getöteten sowie die Auswertung der gesicherten Spuren beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg seien die beiden Männer mehr und mehr in den Fokus gerückt.

Beschuldigte werden am Mittwoch Haftrichter vorgeführt

Der 48-Jährige habe das spätere Opfer, das in Baden-Baden gewohnt hat, seit geraumer Zeit im Zusammenhang mit dessen Tätigkeit als Autohändler gekannt. Der 23 Jahre alte Mann sei dem Umfeld des anderen Verdächtigen zuzurechnen.

Die beiden Beschuldigten machten in ihren ersten Vernehmungen laut Mitteilung Angaben, die überprüft werden müssen. Worum genau es sich dabei handelt, wollte die Polizei am Dienstag auf BNN-Anfrage mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht mitteilen. Die beiden Beschuldigten würden am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt.