Kramp-Karrenbauer
Die frisch gewählte Bundesvorsitzende der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, kommt zum Neujahrsempfang der CDU-Kreisverbände Rastatt und Baden-Baden nach Gaggenau. | Foto: Christian Charisius

Neujahrsempfang der CDU

Kramp-Karrenbauer kommt nach Gaggenau und Pforzheim

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Die frisch gewählte Bundesvorsitzende der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, kommt zum Neujahrsempfang der CDU-Kreisverbände Rastatt und Baden-Baden am 26. Januar 2019 nach Gaggenau. Das hatten die Verbände bereits im Dezember mitgeteilt.

Man stehe schon seit ihrer Wahl zur Generalsekretärin auf der Warteliste. Um so großartiger sei es deshalb, dass sie in ihrer neuen Funktion als Parteivorsitzende komme, hieß es in einer Pressemitteilung. Der Neujahrsempfang findet am Samstag, den 26. Januar 2019, um 18.30 Uhr in der Jahnhalle in Gaggenau statt. Bereits um 16 Uhr ist Annegret Kramp-Karrenbauer außerdem in Pforzheim, heißt es aus der CDU-Zentrale in Berlin.

Karrenbauer, ehemalige Ministerpräsidentin des Saarlands und frühere Generalsekretärin der CDU, war am 7. Dezember zur Bundesvorsitzenden ihrer Partei und damit zur Nachfolgerin von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewählt worden. Sie setzte sich gegen Jens Spahn und Friedrich Merz durch. Bei der Stichwahl gegen Merz bekam sie 51,75 Prozent der Delegiertenstimmen – 35 mehr als ihr Konkurrent.

Viele Mitglieder der Südwest-CDU hatten sich für Merz ausgesprochen

Der Auftritt von Kramp-Karrenbauer im Südwesten dürfte spannend und eventuell kontrovers werden. Schließlich hatten sich besonders viele Parteimitglieder der baden-württembergischen CDU, mit 65.000 Personen zweitgrößter Landesverband nach Nordrhein-Westfalen, für Merz ausgesprochen, der als Wirtschaftsexperte gilt.

Strobl auf dem CDU BundesparteitagDer CDU-Landesverband Baden-Württemberg um Thomas Strobl fordert eine "stärkere wirtschaftspolitische Akzentuierung" der Bundespartei.
Der CDU-Landesverband Baden-Württemberg um Thomas Strobl fordert eine „stärkere wirtschaftspolitische Akzentuierung“ der Bundespartei. | Foto:  Christian Charisius/Archiv

Nach der Wahl von Kramp-Karrenbauer sind einige Mitglieder enttäuscht, manche traten sogar aus der Partei aus. Von einer „Massenaustrittswelle“ könne aber keine Rede sein, das sei „Geschwätz“, sagte Thomas Strobl, CDU-Landeschef und baden-württembergischer Innenminister. Sein Verband fordert unter anderem eine „stärkere wirtschaftspolitische Akzentuierung“ der Bundespartei.