Wie das Landratsamt mitteilt, war der Parson-Russell-Terrier namens "Andy vom Drachenfelsen" während der Jagd am Eichelberg abgerutscht und hatte sich auf einen Felsvorsprung retten müssen. Von dort sei es für das Tier dann aber weder vor, noch zurück gegangen. | Foto: Landratsamt Rastatt

Im Wald bei Gaggenau

Abgestürzter Jagdhund muss von Bergwacht gerettet werden

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Bei einer Drückjagd im Wald auf Gemarkung des Gaggenauer Stadtteils Bad Rotenfels musste ein verunglückter Jagdhund von der Feuerwehr gerettet werden.

Wie das Landratsamt mitteilt, war der Parson-Russell-Terrier namens „Andy vom Drachenfelsen“ während der Jagd am Eichelberg abgerutscht und hatte sich auf einen Felsvorsprung retten müssen. Von dort sei es für das Tier dann aber weder vor, noch zurück gegangen: Auf der einen Seite ging es 25 Meter in die Tiefe, zurück nach oben versperrten steile Felsen den Weg.

Feuerwehr und Bergwacht befreien Hund

Da weder das Kreisforstamt, noch die Teilnehmer der Drückjagd Andy helfen konnten, wurde das Landratsamt Rastatt eingeschaltet, das die Freiwillige Feuerwehr Gaggenau alarmierte. Die Floriansjünger der Abteilung Bad Rotenfels sowie Kletterer der Bergwacht Baden-Baden retteten den Vierbeiner aus seiner misslichen Lage, indem ein Mitarbeiter der Bergwacht in den Steinbruch abgeseilt wurde.

Erfolgreiche Drückjagd

Andys Herrchen Vanessa und Tim Messmer seien froh gewesen, ihren Hund nach einer guten halben Stunde wieder in die Arme schließen zu können. Das Ergebnis der Drückjagd waren 23 erlegte Wildschweine sowie 17 Rehe. 50 Schützen und 15 Treiber sowie 25 Jagdhunde beteiligten sich daran.

(pm/ bnn)