Friedhof
Komödie am Grab: Die Geschichte zu „25 km/h“ beginnt auf dem evangelischen Friedhof in Gernsbach. | Foto: Körner

Dreharbeiten in Gernsbach

Friedhof wird zur Filmkulisse

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Mit dem Frieden auf dem evangelischen Friedhof in Gernsbach war es am Mittwoch für einen Tag vorbei. Schauspieler, Komparsen, Mitglieder von Produktionsteam und Maske wuseln durcheinander, immer wieder wird die Szene mit Blick auf die Kernstadt gedreht. Bei der Beerdigung ihres Vaters treffen sich zwei miteinander verzankte Brüder, die beim Leichenschmaus (und nach ein paar Gläsern zu viel) beschließen, ihren Jugendtraum in die Tat umzusetzen: Eine Mofa-Tour durch Deutschland – vom Schwarzwald bis nach Rügen. Gedreht wird für die Komödie „25 km/h“ auch in Gernsbach. Zuvor hatte das Filmtteam in Gengenbach Station gemacht (siehe Video).

Film kommt 2018 in die Kinos

Im Herbst 2018 soll der Film in die Kinos kommen. Die BNN haben gestern einen Blick hinter die Kulissen geworfen und die Arbeit am Set beobachtet. Gleich mehrfach wird die Szene auf dem Friedhof gedreht – mal in praller Sonne, mal bei bewölktem Himmel. Im Hintergrund läuten die Kirchenglocken.

Hektische Betriebsamkeit auf dem Friedhof

Zwischen den einzelnen „Takes“ eilen Helfer des Produktionsteams zu den Schauspielern, um ihnen mit Sonnenschirmen zu ein wenig Schatten zu verhelfen. Auch die Maske schreitet zur Tat: Anzüge werden glatt gezogen, Haare gekämmt, das Gesicht wird abgetupft.

Hin und wieder brauchen auch die Schauspieler eine klare Ansage, etwa als Lars Eidinger inmitten einer Aufnahme des Glockengeläuts mit einer Kollegin flachst. „Ruhe jetzt“, tönt es aus der Regie und Eidinger schweigt schuldbewusst.

Verkehrsbehinderungen durch Dreharbeiten

Noch bis zum Wochenende wird in Gernsbach gedreht. Dadurch kommt es nach Angaben der Stadtverwaltung zu Verkehrsbehinderungen. Heute wie auch am Freitag kommt es vor allem zu Einschränkungen in der Hauptstraße und in der Kornhausstraße; zudem werden die Parkplätze am Metzgerbrunnen und im Bereich Hauptstraße/Pfarrgasse benötigt. Die Stadthaller wird bis einschließlich Sonntag, 20. August, von der Filmcrew belegt. Darüber hinaus kommt es – auch nachts – in anderen Gassen der Altstadt wegen der Dreharbeiten zu Einschränkungen.