Ulrike Dieterle und Edmund Haug gehören zum Vorstand der neuen Naturfreunde-Gruppe. Sie wollen das Haus Holderbronn in Forbach wieder mit Leben füllen.
Ulrike Dieterle und Edmund Haug gehören zum Vorstand der neuen Naturfreunde-Gruppe. Sie wollen das Haus Holderbronn in Forbach wieder mit Leben füllen. | Foto: Christiane Widmann

Pläne fürs Haus Holderbronn

Initiative gründet neue Naturfreunde-Gruppe in Forbach

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Es ist getan: Die Initiative um Ulrike Dieterle hat den neuen Naturfreunde-Verein „Murgtal-Holderbronn“ mit Sitz in Forbach ins Leben gerufen. Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, das Naturfreundehaus Holderbronn wieder zu übernehmen und mit gastronomischen Angeboten und Veranstaltungen zu beleben. Derzeit kann es nur als Schlüsselhaus gemietet werden.

Vier der neun Mitglieder waren zur Gründung in Forbach, fünf weitere hatten sich aufgrund der Corona-Beschränkungen per Videokonferenz zugeschaltet.

Das Vorstandsteam wird aus Ulrike Dieterle, Edmund Haug und der Forbacherin Brigitte Schindler bestehen. Dieterle ist Vertreterin der Naturfreunde Murgtal im Landesvorstand Baden, Haug ist Landeswanderleiter der Naturfreunde Baden-Württemberg.

Wir ergänzen uns gut.

Ulrike Dieterle über die ersten Mitglieder des neuen Vereins.

Zum erweiterten Vorstand gehören Gabi Rolland, Vorsitzende der Naturfreunde Freiburg, Heinz Blodek, Häuserreferent der Naturfreunde Baden, Dieterles Mann Pascal Sirguy und Rainer Schulz aus Gaggenau.

„Wir ergänzen uns gut“, sagt Dieterle. „Im Grunde sind es sieben gestandene Naturfreunde“ sowie zwei Neuzugänge, die „die Naturfreunde und ihre Aktivitäten gut kennen“.

Eintrag ins Vereinsregister steht noch aus

Das Amtgericht Mannheim muss die Ortsgruppe zwar noch anerkennen und ins Vereinsregister eintragen. Ulrike Dieterle zufolge sind die Signale aber trotz der ungewöhnlichen (weil zum Teil virtuellen) Gründungsform positiv. Sie geht davon aus, dass es aufgrund der Corona-Krise bis zur Eintragung eine Weile dauern wird.

Die Gruppe bleibt derweil nicht untätig. Sie bemüht sich um Fördermittel, um das Haus auszustatten und zu sanieren. Auf ihrer To-do-Liste steht unter anderem, abgesenkte Wege und die Stützmauer zu richten, einen Wasserschaden zu beheben und Matratzen auszutauschen. Ferner bereitet sie ihren Antrag auf Gemeinnützigkeit fürs Finanzamt vor. Geplant ist auch eine Facebook-Seite.

Erste Versammlung soll Interessierten offen stehen

Um ihr Vorhaben vorzustellen und Unterstützer zu gewinnen, hatte die Initiative Anfang April eine Wanderung vom Bahnhof in Forbach zum Naturfreundehaus geplant. Die Wanderung soll nachgeholt werden, sobald es die Umstände erlauben.

Auch die erste Mitgliederversammlung soll baldmöglichst stattfinden und Interessierten offen stehen.