Das Verhalten einiger Eltern, die ihre Sprösslinge vor der Merkurschule absetzen oder aufnehmen, kritisiert die „Interessengemeinschaft Furtwänglerstraße“. | Foto: Mandic

Neue Initiative

Merkurschule in Ottenau: Kritik an Elterntaxis

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In einem Brief an das Rathaus sowie die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats Gaggenau kritisiert die noch junge „Interessengemeinschaft Furtwänglerstraße“ das Verhalten einiger Eltern im Hol- und Bringverkehr vor der Merkurschule. In dem Schreiben wird appelliert, das Ordnungsamt zu häufigeren Kontrollen auszusenden.

Initiative fordert mehr Kontrollen

Kritisiert wird in dem Schreiben insbesondere, dass Eltern teilweise an unübersichtlichen Stellen halten würden, um ihre Kinder aus- oder einsteigen zu lassen; Halteverbote würden ignoriert und mehr als einmal sei die reservierte Busfläche zugestellt. Es sei auch schon vorgekommen, dass Eltern mit ihrem Pkw im Halteverbot stehen bleiben würden, um bei laufendem Motor einen Schwatz mit anderen Elternteilen zu halten. Beobachter der Szenerie berichten gegenüber den BNN auch, dass es nicht nur einmal zu unschönen Worten gekommen ist, wenn Anlieger der Furtwänglerstraße Eltern auf ihr Fehlverhalten angesprochen haben.

Die Situation direkt vor der Merkurschule haben wir leider auch an den anderen Schulen.

Judith Feuerer

Im Rathaus ist das Problem bekannt, sagt Pressesprecherin Judith Feuerer auf Nachfrage. Es habe bereits Gespräche mit der Schulleitung gegeben; auch seien Mitarbeiter des Ordnungsamtes wiederholt vor Ort, um auf die Eltern einzuwirken. Den Einsatz des Ordnungsamtes werde es auch weiterhin geben; zudem werde „das Halteverbot angepasst“, sprich neue Schilder werden aufgestellt.
Feuerer verweist darauf, dass es an der Merkurschule durchaus geordnete Möglichkeiten des Parkens gebe, die auch von vielen Eltern genutzt würden. Und: „Die Situation direkt vor der Merkurschule haben wir leider auch an den anderen Schulen.“