Fünf Wochen lang sollen die Sanierungsarbeiten bei Gaggenau dauern. | Foto: Christiane Widmann

Straßensanierung

Sperrungen bei Gaggenau zwischen der Bundesstraße und Bischweier

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Bis Mitte November müssen Autofahrer auf dem Weg von der Bundesstraße 462 nach Bischweier und zurück Umwege in Kauf nehmen. Dasselbe gilt für Fahrten in die Industriegebiete Rotenfels I und II der Stadt Gaggenau. Wegen Bauarbeiten kommt es dort zu Sperrungen. Firmen und Geschäfte bleiben dank Umleitungen erreichbar.

Zwischen der Murgbrücke und der Draisstraße lässt der Landkreis Rastatt den maroden Fahrbahnbelag der Kreisstraße K3737 sanieren.

Die Stadt Gaggenau nutzt die Gelegenheit und beteiligt sich an der Maßnahme. Sie lässt den Straßenbelag an der Einmündung in die Ferdinand-Rahner-Straße und auf einem Teil der Murgstraße richten.

Mitte November soll alles fertig sein. Bis dahin werden Asphaltschichten erneuert, ferner Schachtabdeckungen und Straßeneinläufe ersetzt und wo nötig beschädigte Rinnenplatten ausgetauscht.

Der zweite Bauabschnitt ist am größten

Der gesamte Bereich ist in drei Bauabschnitte aufgeteilt worden. Als erstes ist das kleine Stück der K3737 zwischen Drais- und Ferdinand-Rahner-Straße an der Reihe. Dort haben die Straßenarbeiter am Montag ihre Arbeit aufgenommen.

Von 23. Oktober an soll der größte Abschnitt folgen: Er reicht von der Einmündung in die Ferdinand-Rahner-Straße bis zur Murgbrücke und umfasst zusätzlich das vordere Stück der Murgstraße.

Als drittes, voraussichtlich ab 6. November, folgen in der Murgstraße die letzten Meter bis zum Kreisverkehr. Alles in allem wird eine Fläche von 6 .000 Quadratmetern erneuert.

Umleitungen werden ausgeschildert

Für die Arbeiten sind Teil- und Vollsperrungen notwendig. Die Firmen und Geschäfte in den beiden Industriegebieten bleiben trotzdem erreichbar. Umleitungen werden jeweils ausgeschildert. Die erste Ausweichstrecke führt über die Franz-Grötz-Straße.

Die Beschilderung scheint ihren Zweck gut zu erfüllen: Von verwirrten Autofahrern war bei einer Stippvisite am Montagvormittag nichts zu sehen oder hören. Nur die Fahrer zweier Sattelzüge, die sich an der Ecke Ferdinand-Rahner-Straße/K3737 entgegenkamen, mussten aufeinander acht geben.

Die Kosten belaufen sich auf 230.000 Euro

Die Erneuerung der Fahrbahn steht schon seit längerer Zeit auf der To-do-Liste des Landkreises. Sie sollte bereits im vergangenen Jahr angegangen werden, doch die Abstimmungen verzögerten sich.

Im September diesen Jahres sind die Sanierungsarbeiten an die Baufirma Grötz aus Gaggenau vergeben worden. Die Kosten liegen bei rund 230.000 Euro. Ein Drittel davon trägt die Stadt Gaggenau, den Rest übernimmt der Kreis.