Daniel Retsch aus Sasbach tritt als zweiter Bewerber um das Amt des Weisenbacher Bürgermeisters in den Ring. | Foto: pr

Nachfolge von Toni Huber

Weisenbach: Daniel Retsch kandidiert für Bürgermeisteramt

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Daniel Retsch möchte in Weisenbach die Nachfolge von Bürgermeister Toni Huber antreten. Der 36-jährige Hauptamtsleiter der Gemeinde Sasbach im Ortenaukreis kandidiert bislang als zweiter Bewerber bei der Bürgermeisterwahl am 30. Juni. Am Montag wird er seine Bewerbungsunterlagen persönlich im Rathaus abgeben. „Mit meiner umfassenden Verwaltungsausbildung und entsprechenden Berufserfahrung traue ich mir diese Aufgabe zu“, so begründet er seinen Schritt.

Der aus Sasbach im Ortenaukreis stammende Retsch ist 36 Jahre alt, katholisch, verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Gemeinde Sasbach und Absolvierung des Zivildienstes beim Arbeiter-Samariter-Bund schloss er im Herbst 2005 seine zweite Ausbildung zum Versicherungsfachmann (BWV) ab. Nach knapp eineinhalb Jahren in der Versicherungsbranche kam er im Frühjahr 2007 „zu seinen Wurzeln“ , wie Retsch sagt, „in die Verwaltung zurück“. Um sich weiter zu qualifizieren, absolvierte Retsch eine zweijährige berufsbegleitende Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt in Baden-Baden.

Hauptamtsleiter in Sasbach

Retsch ist seit rund dreieinhalb Jahren Hauptamtsleiter bei der Gemeinde Sasbach und für die über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauptamts verantwortlich. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für die Kommunalpolitik. Aus dieser Faszination heraus ist er seit dem Jahre 2007 Mitglied der CDU, will aber bewusst als unabhängiger Kandidat antreten, „um das Amt des Bürgermeisters unabhängig, neutral und objektiv ausüben zu können“, wie er selbst sagt.

Retsch: Bürgernähe in Weisenbach noch möglich

Mit dem Gedanken, sich in Weisenbach zu bewerben, hat sich Retsch schon länger befasst. „Ich habe mich schon frühzeitig über die Gemeinde Weisenbach informiert und festgestellt, dass mir die Gemeinde gefällt und ich auch zur Gemeinde passe. Nachdem Bürgermeister Toni Huber zum Landrat gewählt wurde, war für mich klar, dass ich mich bewerben werde“. Weisenbach sei eine Gemeinde, die ihm zusage: von der Größe, von der Struktur, von den Menschen, vom Vereinsleben, von den Aufgabenstellungen und den Herausforderungen. „Hier bietet sich dem Verantwortlichen die Möglichkeit, gemeinsam mit den Menschen in Weisenbach, Ideen für eine gute Zukunft zu entwickeln. Bürgernähe, die sich so viele Wählerinnen und Wähler von den verantwortlichen Politikern wünschen, ist hier noch möglich“, so seine Überzeugung.

Gespräche und Hausbesuche

In den kommenden Wochen wird er zu Hausbesuchen und Bürgergesprächen unterwegs sein, um sich als Kandidat persönlich vorzustellen und die Meinungen und Anregungen aus der Bürgerschaft zu erfahren.
Zudem wird in den nächsten Tagen ein „Vorstellungsbrief“ an alle Haushalte verteilt. Ebenso können sich die Bürgerinnen und Bürger auf seiner Internetseite www.daniel-retsch.de genauer informieren. Retsch ist derzeit dabei, seine Ziele und Visionen für Weisenbach auszuarbeiten.

BNN