Heisse Endphase: Die Asphaltierungsarbeiten in der B 10-Ortsdurchfahrt Kleinsteinbach wurden am Freitag abgeschlossen. Nun stehen noch Restarbeiten an und in kürze wird die Baustelle dann Geschichte sein. | Foto: Wenz

Ortsdurchfahrt Kleinsteinbach

B10 ist bald wieder frei

Asphaltgeruch hängt seit einigen Tagen über der B 10, Pforzheimer Straße und den angrenzenden Wohnbereichen in Kleinsteinbach. Endlich ist es soweit: Nach monatelanger halbseitiger und Vollsperrung seit der letzten Märzwoche sind die Sanierungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße auf der Zielgeraden. Nachdem zuletzt die Tragschicht und dann die Binderschicht eingebracht wurde, lief die Asphaltierung der Deckschicht seit Freitagmorgen und konnte auch noch vor dem Wochenende abgeschlossen werden.

Sieben Meter breite Fahrbahn

Zahlreiche Spezialfahrzeuge und Geräte wurden auf der Straße bewegt und arbeiteten sich langsam von der Höhe des Sportplatzes bis fast an den Kreisel vor. Die Asphaltiermaschine wurde extra auf die Breite der Fahrbahn (rund sieben Meter) angepasst, um den Arbeitsgang auf „einen Rutsch“ bewältigen zu können. Dies habe den Vorteil, dass keine Ansatznaht entstehe und deshalb nach einiger Zeit auch nicht in der Fahrbahnmitte ausgebessert werden müsse, erklärt der Ingenieur des Planungsbüros Kirn aus Pforzheim.

Lärmarmer Asphalt

Verwendet werde lärmarmer Asphalt, der mit 150 Grad Celsius eingebaut und gleich gewalzt wird. Auf einem Großteil der Strecke wurde ein Dachprofil gewählt mit Abfluss nach beiden Seiten zu den dortigen Einläufen in die Kanalisation.

Noch eine Woche Sperrung

Am Samstag werden die Einlaufrinnen an den Fahrbahnrändern noch vorbereitet und ab Montag, 23. April, fertiggestellt. Dann wird noch ein Fahrbahnteiler auf Höhe des Sportplatzes eingerichtet und die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Am nächsten Wochenende soll wieder freie Fahrt auf der B 10 durch Kleinsteinbach möglich sein, wenn „nicht noch etwas ganz Unvorhergesehenes passiert“, blickt der Ingenieur mit Zuversicht voraus. Die Anwohner und viele B-10-Benutzer, die nun längere Zeit größere Umwege in Kauf nehmen mussten, werden aufatmen.

Karl-Heinz Wenz