Beim entscheidenden zweiten Wahlgang zur OB-Wahl in Stutensee am Sonntag, 22. Juli, werden nur noch zwei Namen auf dem Stimmzettel stehen: Bettina Meier-Augenstein (rechts) auf Platz eins, Petra Becker dahinter. | Foto: ml

Meier-Augenstein oder Becker?

OB-Wahl Stutensee: Zwei Frauen im entscheidenden Duell

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Bettina Meier-Augenstein oder Petra Becker?

Jetzt ist es also amtlich: Der zweite Durchgang der Oberbürgermeisterwahl in Stutensee wird zum Duell zweier Frauen: Zwischen Bettina Meier-Augenstein und Petra Becker.

Zweiter Urnengang in Stutensee am 22. Juli

Der Gemeindewahlausschuss, der am Mittwochabend im Rathaus in Blankenloch zusammentrat, bestätigte, dass auf dem neuen Wahlzettel für den Urnengang am Sonntag, 22. Juli, nur noch zwei Namen stehen: Bettina Meier-Augenstein auf Platz eins, Petra Becker dahinter.

Drei Mitbewerber ziehen Kandidatur zurück

Die beiden Kandidatinnen hatten beim ersten Durchgang deutlich vor den drei Mitbewerbern gelegen, die ihre Kandidatur fristgerecht zurück gezogen hatten. Ein neuer Bewerber, der noch auf die Liste hätte kommen können, hatte sich laut Ordnungsamt bis Mittwochabend nicht gemeldet.

Keine weitere Vorstellungsrunde

Die Wahlbenachrichtigungen an die Bürger, die ihre Stimme abgeben dürfen, gelten auch für den zweiten Durchgang. Auch dabei sind mehr als 19 000 Männer und Frauen zur Stimmabgabe aufgerufen, darunter auch Jugendliche ab 16 Jahren, die bei Kommunalwahlen stimmberechtigt sind. Eine weitere Kandidaten-Vorstellungsrunde gibt es übrigens nicht mehr. Das hatte der Gemeinderat schon im Vorfeld ausgeschlossen. Am Wahltag selbst gilt das Prozedere wie am 8. Juli: Auszählung ab 18 Uhr, Übermittlung der Ergebnisse in den Bürgersaal und ins Foyer im Rathaus in Blankenloch.

Kopf-an-Kopf-Rennen in Durchgang eins

Beim ersten Wahlgang am 8. Juli lag Bettina Meier-Augenstein (38,7 Prozent), Stadträtin in Karlsruhe, knapp vor der Justiziarin bei der Stadt Karlsruhe, Petra Becker (36,3 Prozent). An dritter Stelle mit 13,3 Prozent rangierte der einheimische selbstständige Fotograf Sven Schiebel. Der von den Grünen unterstützte stellvertretende Ortsvorsteher von Karlsruhe-Durlach, Martin Pötzsche, landete bei 8,2 Prozent. Maria Schneller, ebenfalls in Stutensee lebende IT-Fachfrau, brachte es auf 3,4 Prozent der Stimmen.

Schwache Wahlbeteiligung im ersten Durchgang

Schwach war die Wahlbeteiligung beim ersten Durchgang: Von den 19 200 Stutenseern, die hätten wählen dürfen, machten nur 8 500 von ihrem Recht Gebrauch. Das waren 44,4 Prozent. Der Anteil der Briefwähler machte daran 14 Prozent aus.

Klaus Demal hörte vorzeitig auf

Klaus Demal, der seit 1991 Oberhaupt in Stutensee war, gab sein Amt aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig auf. Seine vierte Amtszeit hatte Demal vor drei Jahren angetreten.