Hellblau und Rosa: 2017 erblickten in der Hardt 432 Jungen und 419 Mädchen das Licht der Welt. | Foto: dpa (Archiv)

2017 in der Hardt 851 Geburten

Namenshitliste: Emma und Ben sind Renner

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Von Sylvia Ganz

Im neuen Jahr werden viele Uhren wieder auf Null gestellt, wie die der Einwohnermeldestatistik in den Meldeämtern. Anlass genug, einen Blick auf die Geburtensituation in der Hardt zu werfen. 2017 haben in den Gemeinden Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Graben-Neudorf, Linkenheim-Hochstetten, Pfinztal, Stutensee und Walzbachtal insgesamt 851 kleine Erdenbürger das Licht der Welt erblickt. Dabei waren es, ganz gemäß dem allgemeinen zu beobachtenden Geschlechterverhältnis, 13 Jungen mehr als Mädchen, nämlich 432 gegenüber 419.

432 Jungen und 419 Mädchen geboren

Über die meisten kleinen Neubürger kann sich die Stadt Stutensee (24 000 Einwohner) freuen, nämlich über 218, gefolgt von Pfinztal (18 000 Einwohner) mit 173 und Eggenstein-Leopoldshafen (rund 17 000 Einwohner) mit 136. Den geringsten Zuwachs verzeichneten die Gemeinden mit der kleinsten Bevölkerungszahl in der Region: Dettenheim (6 600 Einwohner) mit 53 gemeldeten Babys nach Walzbachtal (9 600 Einwohner) mit 72 Babys.

Die meisten Babys kommen im Juni zur Welt

Der geburtenstärkste Monat war der Juni mit 44 Geburten, davon allein 19 in Pfinztal, 16 in Weingarten und neun in Walzbachtal. In Eggenstein-Leopoldshafen wurden die meisten Babys (16) im Juli gemeldet, in Stutensee mit 14 die meisten Mädchen im Mai, gefolgt von 13 Jungen im September.

Wahl der Namen im bundesweiten Trend

Bei der Auswahl der Namen folgten die Eltern ganz dem bundesweiten Trend und wählten in weiten Teilen die Namen für ihre Sprösslinge aus, die in ganz Deutschland die Beliebtheitsskala anführen. Das Familienfinanzportal „Elterngeld.de“ hat im Dezember vergangenen Jahres ein Viertel aller Geburtsmeldungen 2017 ausgewertet und daraus eine repräsentative Vornamensstatistik erstellt. Demnach sind Emma und Ben die beliebtesten Vornamen der Deutschen, wobei Ben schon in den Vorjahren an der Spitze stand, gefolgt von Jonas auf Platz zwei und Leon auf Platz drei.

 

Ben, Jona(s) und Leon teilen sich Platz eins

Ein identisches Bild bietet sich im Hardtgebiet, wo Ben, Jona(s) und Leon ebenfalls die ersten Plätze bei den Jungennamen belegen. Ebenso beliebt ist der Name Elias, der in der bundesweiten Statistik hingegen erst auf Platz neun auftaucht. Während der Name Tim nur in der regionalen Hitliste weit vorne steht, deckt sich das Ranking sechs bis acht der Namen Finn, Noah und Louis/Luis in etwa auf beiden Listen.

Namenshitliste: Größere Vielfalt bei Mädchen

Bei den Mädchennamen zeigt sich in der Hardt eine etwas größere Vielfalt bei der Namensgebung – offenbar ist die Auswahl an Mädchennamen höher, zumindest tauchen weniger Mädchen- als Jungennamen mehrmals in der Statistik auf. Dennoch stand der Name Emma (9 Mal) ganz oben auf der Wunschliste vieler Eltern. Dies deckt sich mit dem bundesweiten Trend.

Emma vor Anna und Hanna(h)

Nur unwesentlich seltener wurde in den Hardtkommunen der Name Anna (8 Mal) gewählt – ganz entgegen der deutschlandweiten Statistik, die Anna erst auf Platz 13 verortet. Stattdessen kam der Name Sophia, der dort auf Platz zwei steht, in der Hardt nur zweimal vor. Bei den Namen Hanna(h) und Emilia auf den Plätzen drei und vier decken sich die Ranglisten wieder. Fast ebenso beliebt waren in der Hardt die Namen Amelia/Amelie und Sara(h), die bundesweit eher hintere Plätze belegen – Amelie etwa erst auf Platz 17.