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Am Campus Nord bildet Helmut Kirchner angehende Köche aus. | Foto: Uli Deck/dpa

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„Es gibt keine arbeitslosen Köche“: Helmut Kirchner ist Ausbilder am Campus Nord

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Helmut Kirchner ist Leiter des Catering am Karlsruher Institut für Technologie. Gemeinsam mit seinen Kollegen verpflegt er die Mitarbeiter am Campus Nord und bildet angehende Köche aus. Im Gespräch erzählt er, was ein angehender Koch mitbringen sollte und wie die Karrierechancen in der Gastronomie aussehen.

Welche Voraussetzungen sollte man für eine Ausbildung zum Koch mitbringen?

Kirchner: Bewerber sollten mindestens einen guten Hauptschulabschluss haben und Spaß an der Arbeit mit den Produkten haben. Kreativität, Stressresistenz und Belastbarkeit sind ebenso wichtig, wie dem Chaos trotzen zu können.

Helmut Kirchner bildet am KIT Campus Nord Köche aus.
Helmut Kirchner bildet am KIT Campus Nord Köche aus. | Foto: Manzey

Welche Perspektiven bietet die Ausbildung?

Es gibt keine arbeitslosen Köche. In der Gastronomie herrscht Fachkräftemangel, die Kollegen haben in jedem Bereich Schwierigkeiten, ausgebildetes Fachpersonal zu finden. Man findet also jederzeit eine Stelle. Weiterbilden kann man sich zum Betriebswirt über die Hotelfachschulen oder zum Meister. Man kann aber auch ein eigenes Restaurant eröffnen.

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Gibt es die Möglichkeit, ein Praktikum zu machen?

Am KIT gibt es die Möglichkeit, ein Praktikum in der Küche zu machen. Man braucht allerdings die Erstbelehrung nach dem Infektionsschutzgesetz, damit man die Tätigkeit ausüben kann. Die Arbeitskleidung stellen dann wir.