In vollem Gange: Die Bauarbeiten für den künftigen Waldkindergarten beim "Hasensprung" in Jöhlingen. | Foto: wai

Kiga-Start wohl im September

Großer Löschwassertank für Waldkindergarten Walzbachtal

Feuerwehr Walzbachtal befüllt Löschwassertank

Nachträglich gebilligt hat der Gemeinderat Walzbachtal den Einbau eines Löschwassertanks für den neuen Waldkindergarten, mit dem die Gemeinde im Gebiet des „Hasensprungs“ im September starten will. Der Löschwassertank hat ein Fassungsvermögen von 30 Kubikmeter und wurde von der Feuerwehr  Walzbachtal schon befüllt.

Auflage des Brandschutzes

Damit wurde einer Auflage des Brandschutzes entsprochen. Um den straffen Zeitplan einhalten zu können, wurden für die Realisierung des Löschwasserbehälters bereits im Mai entsprechende Angebote eingeholt und mit der Feuerwehr abgestimmt. Zudem wurden die Baugrundverhältnisse am Ort mit dem Baubetriebshof erkundet.

Waldkindergarten soll Anfang September starten

Die Montage des Tanks erfolgte durch den Baubetriebshof und die Abteilung Bauen und Technik. Insgesamt gesehen ergeben sich durch die Auflage zur Realisierung des Löschwasserbehälters Zusatzkosten in Höhe von 20 000 Euro. Bürgermeister Karl-Heinz Burgey zeigte sich zuversichtlich, „dass wir Anfang September diesen Standort übergeben werden können.“ Träger wird die Kindertagesstätte „Oberlinhaus“ der Wössinger Kirchengemeinde sein.

Hat der Amtsschimmel gewiehert?

Unverständnis herrschte nicht nur bei Volker Trumpf (CDU), dass man für ein so kleines Bauvorhaben einen so großen Löschwassertank vorhalten müsse. Der Amtsschimmel habe in dieser Sache sehr laut gewiehert, sah er sich in Übereinstimmung mit dem Bürgermeister.

Haushalt im Schnelldurchgang

Zur Kenntnis genommen hat der Gemeinderat die Abwicklung des Haushalts 2018 zur Jahresmitte. Kämmerin Anja Leyerle stellte das Zahlenwerk in einem Schnelldurchgang vor. Danach sei Walzbachtal zum 30. Juni mit etwas über vier Millionen liquide. Kassenkredite hätten nicht in Anspruch genommen werden müssen.

Walzbachtal: 2,1 Millionen Euro Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer liege mit knapp 2,1 Millionen Euro um 150 000 Euro unter Plan. Wegen Verzögerungen bei Neueinstellungen und langer Krankheitsausfälle sei trotz nicht eingeplanter Tariferhöhungen mit Minderaufwendungen von 50 000 Euro zu rechnen. Insgesamt gesehen liege die Gemeinde aber auf Kurs mit einer Unwägbarkeit bei der Gewerbesteuer. Im Augenblick seien keine Ausreißer in den negativen Bereich hinein sichtbar, bestätigte der Bürgermeister.

Von Arnd Waidelich