Einen Flächenbrand musste die Feuerwehr Stutensee löschen | Foto: dpa (Symbolbild)

Einsatz dauerte zwei Stunden

Erneuter Flächenbrand ruft die Feuerwehr Stutensee auf den Plan

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Zu einem Flächenbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr Stutensee Abteilung Spöck am Sonntagmittag gegen 16:15 Uhr von der Integrierten Leitstelle in Karlsruhe in die Spechaastraße im Ortsteil Spöck alarmiert. In den vergangenen Wochen standen in der Region immer wieder Wiesen und Äcker in Flammen, zuletzt bei Rastatt.

Schwarze Rauchsäule weithin sichtbar

Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte war eine schwarze Rauchsäule weithin sichtbar, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr. Daraufhin seien weitere Löschfahrzeuge aus den Abteilungen Friedrichstal und Blankenloch sowie der Einsatzleitwagen aus Staffort alarmiert worden. Die Einsatzstelle befand sich außerhalb des Ortes auf dem Gelände eines ehemaligen Schuttloches. Aufgrund des hohen Wasserbedarfs wurde ebenfalls das Tanklöschfahrzeug aus Bruchsal mit einem Tankinhalt von 4.800 Litern angefordert.

Fläche von 3500 bis 4000 Quadratmetern

Vom Brand war schätzungsweise eine Fläche von circa 3.500 – 4.000 Quadratmetern betroffen. Unter massivem Löschwassereinsatz galt es weitere Flächen auf dem riesigen Gelände vor der Ausbreitung der Flammen zu schützen. Eine bei den vorherrschenden Temperaturen enorme Aufgabe für die eingesetzten Feuerwehrkräfte. Mehrere Trupps seien parallel und an mehreren Stellen eingesetzt worden, um das Feuer einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen. Mehrere Löschfahrzeuge hätten im Pendelverkehr das benötigte Wasser an die Einsatzstelle gebracht.

Wassernebel gegen erneuten Brandausbruch

Nachdem die Ausbreitung des Feuers erfolgreich verhindert werden konnte , galt es die Flächen ausreichend mit Löschwasser zu benetzen,  um einen erneuten Brandausbruch zu verhindern. Diese Maßnahme nahm noch einige Zeit in Anspruch.  Zur Brandursache machte die Feuerwehr keine Angaben.

Zehn Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz

Die Feuerwehr Stutensee war unter der Leitung des Kommandanten Klaus-Dieter Süß mit zehn Fahrzeugen und über 50 Einsatzkräften rund zwei Stunden im Einsatz. Die Polizei war mit zwei Beamten vom Revier Waldstadt vor Ort. Ebenfalls war der Stellvertretende Bürgermeister Edgar Geißler an die Einsatzstelle gekommen um sich ein eigenes Bild der Lage zu verschaffen.