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Böller sind in diesem Jahr an Silvester und Neujahr im Ortskern von Graben-Neudorf untersagt. | Foto: dpa

Verbot im Ortszentrum

Graben-Neudorf schränkt das Silvester-Feuerwerk nach Großbrand ein

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Erst im Juli dieses Jahres drohte der Ortskern Graben mit zahlreichen Fachwerkhäusern und Scheunen einem verheerenden Großbrand zum Opfer zu fallen. Deshalb hat die Gemeinde Graben-Neudorf aus Gründen des Brandschutzes für Silvester und Neujahr ein Feuerwerksverbot für das Ortszentrum von Graben erlassen.

„Wir wollen mit diesem Verbot schützen was uns lieb und teuer ist“, sagt Bürgermeister Christian Eheim. Er verweist auf zahlreiche Fachwerkhäuser, Scheunen, Ställe und Tabakschopfen. Die Gemeinde hoffe, dass das Feuerwerksverbot beachtet werde: „Nach den dramatischen Szenen des Großbrandes vom Juli wollen wir ein Zeichen setzen.“

Vier Scheunen sind im Juli in Graben-Neudorf ein Opfer der Flammen geworden. Der Brandgefahr will die Gemeinde mit dem Böllerverbot begegnen.
Vier Scheunen sind im Juli in Graben-Neudorf ein Opfer der Flammen geworden. Der Brandgefahr will die Gemeinde mit dem Böllerverbot begegnen. | Foto: Gamer

Zahlreiche Bürger wollten das Feuerwerks-Verbot

In den vergangenen Wochen hatten nach Angaben der Gemeindeverwaltung zahlreiche Bürger aus dem betroffenen Gebiet die Gemeinde um den Erlass eines Feuerwerkverbots gebeten und Unterschriftenlisten übergeben. „Der Schock bei den Anwohnern nach dem Großbrand im Juli sitzt noch immer tief.

Das Verbot soll das Risiko weiterer Brände senken und ist ein Zeichen des Respekts gegenüber den Anwohnern und der geschichtsträchtigen Bausubstanz im Ortskern von Graben“, sagt Eheim.

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BNN