Der Mehrheit der Bürger von Stutensee hat laut vorläufigem Endergebnis beim "Lachwald"-Bürgerentscheid mit "Ja" gestimmt.
Der Mehrheit der Bürger von Stutensee hat laut vorläufigem Endergebnis beim "Lachwald"-Bürgerentscheid mit "Ja" gestimmt. | Foto: Fischer

Vorläufiges Endergebnis

„Lachwald“-Bürgerentscheid: Mehrheit stimmt für „Ja“

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Die Entscheidung in Stutensee ist gefallen: Der Mehrheit der Bürger hat laut vorläufigem Endergebnis beim „Lachwald“-Bürgerentscheid mit „Ja“ gestimmt. Das bedeutet, dass der Lachwald in seiner jetzigen Form erhalten bleibt und der Gemeinderatsbeschluss aufgehoben wird.

Insgesamt stimmten 7.267 Bürger – das sind 37,9 Prozent der Wahlberechtigten – mit „Ja“ und 2.733 – das entspricht 14,3 Prozent der Wahlberechtigten – mit „Nein“. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,3 Prozent.

Klaus Demal, Oberbürgermeister von Stutensee (Freie Wähler), erklärte, er habe mit einem knapperen Ergebnis gerechnet. Das Thema Wohnen werde die Stadt allerdings weiterhin beschäftigen. „Ich hatte wirklich Sorge, dass wir das Quorum überhaupt erreichen“, sagte Susanne Suhr von der Bürgerinitiative „Lachwald erhalten“ den BNN nach Wahl. Sie sei begeistert, dass in allen Stadtteilen die „Ja“-Stimmen überwogen hätten. Suhr zeigte sich überzeugt davon, dass Stutensee dadurch zusammengewachsen sei. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Heinrich Sickinger hingegen sagte, es tue ihm leid für die Bürger der Stadt, da seine Partei derzeit keine Alternative für bezahlbaren Wohnraum sehe.

Mehr Informationen über den Bürgerentscheid gibt es am Montag in der Hardt-Ausgabe der Badischen Neuesten Nachrichten. 

Live-Ticker zur Lachwald-Abstimmung