EnBW-Chef Frank Mastiaux hat die Bilanz des drittgrößten deutschen Energiekonzerns in einer Telefonkonferenz vorgestellt - die Hauptversammlung wird wegen der Coronapandemie verschoben.
EnBW-Chef Frank Mastiaux hat die Bilanz des drittgrößten deutschen Energiekonzerns in einer Telefonkonferenz vorgestellt - die Hauptversammlung wird wegen der Coronapandemie verschoben. | Foto: dpa

Dividende soll erhöht werden

2,43 Milliarden Euro: EnBW steigert operatives Ergebnis 2019 deutlich

Anzeige

Der Karlsruher Energiekonzern EnBW hat seine Ziele früher erreicht als geplant. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 12,7 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro.

„Wir haben erreicht, was wir uns vorgenommen haben“, erklärte EnBW-Chef Frank Mastiaux bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Stuttgart.

Wegen der Corona-Krise fand diese erstmals als Telefonkonferenz statt. Auch ihre Hauptversammlung verschiebt die EnBW wegen der Pandemie. Es wird eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie vorgeschlagen. Zuvor waren es 0,65 Euro.

Das „ambitionierte Ergebnisziel“ von 2,4 Milliarden Euro habe man im Jahr 2013 für das Geschäftsjahr 2020 gesetzt. Dieses habe man nun ein Jahr früher erreicht, erklärte Mastiaux.

EnBW verdient unter dem Strich 734,2 Millionen Euro

Unter dem Strich verdiente der drittgrößte deutsche Energiekonzern 734,2 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 334,2 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um sieben Prozent auf 23.293 Personen.

Der Umsatz ging wegen eines geringeren Handelsvolumens und niedrigerer Gaspreise um 9,9 Prozent auf 18,77 Milliarden Euro zurück.

Trotz der Coronavirus-Pandemie geht Mastiaux auch im laufenden Jahr von einem zweistelligen Ergebniswachstum zwischen 13 und 19 Prozent aus. „Unsere Mitarbeiter machen unter den erschwerten Bedingungen einen tollen Job. Die EnBW steht stabil“, teilte er mit.

mit Material von dpa