Der Vertrag zwischen der Stadt und dem KSC ist perfekt. Am Dienstagnachmittag unterzeichneten OB Frank Mentrup (rechts) und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther (Mitte) den sogenannten Änderungsvertrag in Sachen Wildparkneubau.
Der Vertrag zwischen der Stadt und dem KSC ist perfekt. Am Dienstagnachmittag unterzeichneten OB Frank Mentrup (rechts) und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther (Mitte) den sogenannten Änderungsvertrag in Sachen Wildparkneubau. | Foto: Westermann

Arbeiten beginnen im November

Änderungsvertrag unterzeichnet: Weg für den Neubau des Wildparkstadions ist frei

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Der Vertrag zwischen der Stadt und dem KSC ist perfekt. Am Dienstagnachmittag unterzeichneten OB Frank Mentrup (SPD) und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther den sogenannten Änderungsvertrag in Sachen Wildparkneubau. Damit kann die weitere Planungs- und Baumaschinerie starten.

„Jetzt haben Stadt und KSC die notwendige Sicherheit“, erklärte Mentrup laut einer gemeinsamen Pressemitteilung von Stadt und Verein. Er danke „allen Beteiligten für diesen Kraftakt“. Wellenreuther wird mit den Worten zitiert: „Es freut mich sehr, dass wir nun endlich eine Einigung erzielt haben. Ich denke, wir haben gemeinsam eine für beide Seiten gute Lösung gefunden und können nun voller Vorfreude ans Werk gehen.“

In wenigen Tagen soll bekanntlich bereits der Vertrag mit dem Generalunternehmer für den eigentlichen Stadionbau unterschrieben werden. In der ersten Novemberwoche sollen bereits die Vorarbeiten beginnen. Der Änderungsvertrag war nötig geworden, weil Stadt und KSC die Planungen für den Wildpark im Frühjahr neu ausgerichtet hatten. Damit waren Nachträge zum im November 2016 abgeschlossenen Vertrag nötig geworden.

Vertrag regelt Bau eines neuen Wildparkstadions

Der Vertrag regelt im Grunde den Bau eines neuen Wildparkstadions durch die Stadt, das der KSC dann pachtet. Der erste Notartermin am vergangenen Freitag war abgesagt worden, weil Stadt und Verein sich nicht einigen konnten, wie der Bau eines Parkhauses durch den Karlsruher SC rechtlich abgesichert wird.

Der KSC will dieses Parkhaus durch die Banken finanzieren, braucht dafür aber marktübliche Erbpachtregeln. In den vergangenen drei Tagen wurde für diese Bereiche offenbar Lösungen gefunden. Der Vertrag wurde in der Kanzlei Lunz und Federowsky in der Amalienstraße unterzeichnet.

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