Brücke
Ebenerdig geht es nun den ganzen Sommer über an der Linkenheimer Allee für Radfahrer und Fußgänger über den Adenauerring. Autofahrer müssen bei Bedarf an einer Ampel stoppen. In jede Richtung gibt es nur eine Fahrspur für Motorisierte. | Foto: jodo

Provisorium am Adenauerring

Allee im Karlsruher Hardtwald bekommt Ampel für Radler und Fußgänger

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Eine von Radfahrern und Fußgängern viel benutzte Brücke über den Adenauerring im Karlsruher Hardtwald ist in die Jahre gekommen. Ab sofort und voraussichtlich bis weit in den Sommer hinein wird sie saniert. Für  alle Verkehrsteilnehmer bringt das Einschränkungen.

Es gibt nur noch halb so viele Spuren für Autofahrer. Und wer zu Fuß oder per Rad über die Straße will, muss den Knopf an der provisorischen Ampel drücken und warten. Auf die andere Seite geht es dann immerhin steigungsfrei.


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Zum vorläufig letzten Mal war am Dienstag in der Linkenheimer Allee für Radler und Fußgänger noch der Weg frei auf dem Brückensteg über dem Adenauerring. Unter dem Betonbogen geht es für Motorisierte nun eng zu an der Stelle, wo die City-Umfahrung den zentralen Nord-Süd-Fächerstrahl schneidet.

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Ein Vierteljahr Bauzeit ist geplant

Fertigteile verengen die Fahrbahn, pro Richtung gibt es nur noch eine Spur. Zudem stehen nun mindestens ein Vierteljahr lang Ampeln unter der Brücke, pünktlich zum Wonnemonat Mai und voraussichtlich bis August.

Das Tiefbauamt saniert das über 30 Jahre alte Bauwerk, verstärkt Teile des Brückenüberbaus und die Widerlager.

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Auf der direkten Linie durch den Hardtwald zwischen Schloss und Schlosspark im Süden sowie Stadtteilen und Nachbargemeinden im Norden sind regelmäßig Radfahrer und Läufer unterwegs, je sommerlicher es wird, desto mehr.

Mithilfe des Ampel-Provisoriums sollen sie auch ohne Brücke sicher über den Adenauerring kommen, der trotz Corona-Einschränkungen wieder viel befahren ist.