Engpass Rheinbrücke: Links- und rechtsrheinisch liegt inzwischen ein Planfeststellungsbeschluss für den Bau einer zweiten Straßenbrücke vor. | Foto: Fabry

Die Stadt Karlsruhe klagt

Auch Rheinland-Pfalz will die zweite Rheinbrücke

Für den Bau einer zweiten Straßenbrücke über den Rhein zwischen Karlsruhe und Wörth liegt nun auch der Planfeststellungsbeschluss aus Rheinland-Pfalz vor. Schon im September hatte Baden-Württemberg den Beschluss veröffentlicht. Der Bau der Brücke wird seit vielen Jahren diskutiert. Mit der zweiten Querung soll die Verkehrslage entzerrt werden, die von nahezu täglichem Stau gekennzeichnet ist. Der neuerliche Brückenschlag ist allerdings umstritten. Die Stadt Karlsruhe klagt ebenso gegen den Planfeststellungsbeschluss wie der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (Bund).

Anschluss zur B 36

Die neue Brücke soll gut einen Kilometer nördlich der vorhandenen entstehen. Sie mündet auf der pfälzischen Seite auf die Bundesstraße 9. Auf der baden-württembergischen Seite führt sie nach derzeitigem Stand auf das „Ölkreuz“ und weiter auf die Südtangente. Allerdings soll vom „Ölkreuz“ eine Querspange zur Bundesstraße 36 bei Neureut geplant werden. Nur dann, so die Befürworter, könne die neue Brücke ihre Wirkung entfalten. Andernfalls bliebe sie Stückwerk und würde der Überlastung der Südtangente nicht abhelfen.