Noch gesucht wird der Fahrer dieses Fahrzeugs, das am Montagabend nach einem Verkehrsunfall bei Leopoldshafen entdeckt wurde.
Noch gesucht wird der Fahrer dieses Fahrzeugs, das am Montagabend nach einem Verkehrsunfall bei Leopoldshafen entdeckt wurde. | Foto: 7aktuell

Großeinsatz in Eggenstein

Auto kracht gegen Baum: Fahrer wird gesucht

Anzeige

7aktuell/madl. Ein kurioser Verkehrsunfall mit einem flüchtigen BMW-Fahrer und einer stundenlangen Suchaktion von unzähligen Einsatzkräften ereignete sich am Montagabend gegen 20.50 Uhr in Eggenstein-Leopoldshafen. Bis Dienstagvormittag elf Uhr war der Fahrer noch nicht gefunden, teilt die Polizei mit.

Ins Gebüsch gekracht

Den ersten Erkenntnissen zu Folge befuhr der Fahrer eines schwarzen BMW auf der Industriestraße von Karlsruhe-Neureut kommend in Richtung Eggenstein-Leopoldshafen. Im Industriegebiet von Eggenstein verlor der Fahrer dann aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam mit hoher Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab, krachte dort gegen Bäume und Sträucher und kam im Straßengraben zum Stehen.

Großaufgebot der Einsatzkräfte

Zeugen, die wenige Minuten später an der Unfallstelle vorbeikamen und den verunfallten PKW sahen, riefen sofort den Notruf. Die Freiwillige Feuerwehr Eggenstein-Leopoldshafen, der Rettungsdienst und die Polizei wurden daraufhin mit einem Großaufgebot an die Einsatzstelle entsandt.

Hubschrauber nach Verkehrsunfall im Einsatz

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich jedoch keine Personen mehr im BMW. Sofort wurde eine große Suchaktion nach dem Fahrer gestartet, da nicht auszuschließen war, dass der Fahrer verletzt sein könnte. Mit zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehr wurde das umliegende Feld und Gebiet systematisch durchsucht. Die Polizei rückte mit einem Polizeihubschrauber an und überflog das komplette Gebiet. Mit mehreren Wärmebildkameras wurde die Umgebung zudem kontrolliert. Die Suche verlief jedoch negativ und der PKW-Fahrer konnte nicht gefunden werden.

Halteranschrift bekannt

Wie die Polizei ermittelte, war die Wohnanschrift des Fahrzeughalters nur unweit vom Unfallort entfernt. Doch auch dort konnte der Fahrer nicht angetroffen werden. Nach zwei Stunden wurde die Suche schließlich abgebrochen.

Ermittlungen dauern an

Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften und einem Rüstzug im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt, der örtlichen Notfallhilfe und dem Kreisbereitschaftsleiter vor Ort. Die Polizei setzte vier Streifenwagen und den Hubschrauber ein. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.