Oliver Kahn
Torwart-Legende Oliver Kahn steht vor einem Fußballspiel im Stadion. | Foto: Arne Dedert/Archiv

Mercedes Coupé

Auto von Oliver Kahn wird auf Ebay versteigert

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Auch der „Titan“ fährt Auto: Ein Autohändler aus München bietet derzeit auf der Internet-Verkaufsplattform eBay einen ganz besonderen Wagen an. Der Erstbesitzer des Mercedes Coupé: Der langjährige KSC-Keeper und Fußballnationalltorhüter Oliver Kahn. 

Der Münchner Autohändler Peter Atkins ist ganz durch Zufall auf einen echten Auto-Schatz gestoßen: Einen Mercedes Coupé, den Fußballspieler Oliver Kahn 1995 in Karlsruhe angemeldet hat – mit dem Kennzeichen KA-HN 560. Kahn war von 1987 bis 1994 Torhüter beim KSC, dann spielte er beim FC Bayern München und wurde drei Mal zum Welttorhüter gewählt.

Zuerst sei ihm gar nicht bewusst gewesen, was für einen prominenten Erstbesitzer der Wagen hatte, erzählt Atkins in seinem Video auf der Internetplattform Youtube, in dem er das Auto vorstellt. Aber nicht nur der Name, sondern auch der Geburtstag im Fahrzeugbrief stimmt: Kahn wurde am 15. Juni 1969 geboren.

Das“ultra-gepflegte“ blau-schwarze Coupé mit 136 PS kommt aus zweiter Hand und hat 232.000 Kilometer auf dem Zähler. Die Versteigerung läuft bis zum Ostersonntag – aktuell wurden bereits 64 Gebote abgegeben, das Höchstgebot liegt bei 8.950 Euro. Der Händler will zum Auto noch eine Oliver-Kahn-Autogrammkarte, einen FC-Bayern-Schal und eine Fahne des Fußballvereins drauflegen. Derzeit steht der Schlitten mit prominentem Erstbesitzer in Wasserburg am Inn (Landkreis Rosenheim).

Wer bietet am meisten?

„Wenn das Auto kein Oliver Kahn wäre, hätte ich 6800 Euro dafür verlangt“, erzählt Autohändler Atkins. „Mit Oliver Kahn, und weil das so gepflegt ist, kann ich mir auch 10.000 vorstellen.“ Wenn das Auto sogar für 20.000 Euro verkauft werden würde, erzählt er weiter, „könnte es sogar sein, dass ich fünf Prozent für etwas Gemeinnütziges spende.“ Was den Verkäufer besonders erheitert: Das Auto ist aktuell mit Titan-Motoröl befüllt – „Titan im Titanmobil“, freut sich Atkins, „ist das nicht schön?“