Nach einem Rundgang mit Kuratorin Yasemin Keskintepe (links) beleuchten Thorsten Eschmann, Jule Müller, Janina Keller, Melanie Schnaufer, Anatol Fischer, Dominik Schneider und Julius Sandmann (von links) die „Open Codes“ für die BNN.
Nach einem Rundgang mit Kuratorin Yasemin Keskintepe (links) beleuchten Thorsten Eschmann, Jule Müller, Janina Keller, Melanie Schnaufer, Anatol Fischer, Dominik Schneider und Julius Sandmann (von links) die „Open Codes“ für die BNN. | Foto: Hora

BNN berichten crossmedial

Bereits 60.000 Menschen wollten „Open Codes“ in Karlsruhe sehen

Geglücktes Experiment: Die Ausstellung „Open Codes“ im ZKM in Karlsruhe haben in den ersten fünf Monaten bereits rund 60.000 Menschen besucht. „Das ist für uns alle eine tolle Überraschung“, sagte ZKM-Vorstand Peter Weibel am Dienstag.

Erst Ende Februar hat das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe verkündet, die Ausstellung „Open Codes“ bis Januar 2019 zu verlängern. Aber auch darüber hinaus sollen zentrale Erkenntnisse der Exposition erhalten bleiben: So wird innerhalb der Kulturinstitution darüber nachgedacht, die positiven Erfahrungen aus der Ausstellung dauerhaft ins Konzept des ZKM zu integrieren.

Die „Open Codes“ zeigt nicht nur Exponate aus der Welt der Digitalisierung, sondern lädt auch zur Teilnahme der Besucher ein und bietet Räume an, die zum Arbeiten oder für Veranstaltungen genutzt werden können.

Viele Kulturfeuilletons haben Technophobien, die Bevölkerung aber nicht

Peter Weibel, Vorstand des ZKM, zeigte sich am Dienstag zufrieden mit der Resonanz auf sein „Bildungsexperiment“. „Viele Kulturfeuilletons haben Technophobien, die Bevölkerung aber nicht“, erklärte er. „Durch den freien Eintritt kommen nicht nur mehr Besucher, sondern sie kommen auch immer wieder.“

ZKM entwickelt „Open Codes“ weiter

Darüber hinaus arbeitet das Zentrum stetig daran, die Schau weiterzuentwickeln. So ist von Freitag an das neue Exponat „VRMe“ zu sehen, das die Besucher mit „unterschiedlichen Repräsentationen ihres Körpers in der virtuellen Realität konfrontiert“, wie es auf der Internetseite des ZKM heißt.

BNN-Volontäre berichten crossmedial über die Schau

Auch die BNN widmen sich in den nächsten Tagen verstärkt der „Open Codes“. So berichten die fünf Volontäre bis einschließlich Freitag crossmedial über die zentralen Exponate, die Meinung der Besucher und die Gedanken der Verantwortlichen. Zur Einführung wurden sie am Dienstag von Yasemin Keskintepe, eine der Kuratorinnen, durch die Ausstellung geführt.