An der Angel des Aufsteigers KSC: Philipp Hofmann (rechts).
An der Angel des Aufsteigers KSC: Philipp Hofmann (rechts). | Foto: dpa

Kader für die Zweitliga-Saison

BNN-Informationen bestätigt: Braunschweig-Stürmer Philipp Hofmann verstärkt KSC

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Der Wildpark? Wie ausgestorben. Oliver Kreuzer weiß es aus täglicher Anschauung. Urlaub? Noch nicht für ihn. Dass in dieser Woche die nächsten Zugänge für den künftigen Zweitliga-Kader von Cheftrainer Alois Schwartz zu erwarten sind, bestätigt der Sportdirektor des Karlsruher SC.

Doch die Namen, die zu Neuerwerbungen gehören könnten, will Kreuzer nicht kommentieren. „Warten Sie noch ein wenig“, sagt er. Handelseinig geworden ist sich der Aufsteiger, der am 23. Juni in seine Saisonvorbereitungen auf dem Trainingsplatz starten wird, nach Informationen der BNN aber mit dem 26 Jahre alten Offensivmann Philipp Hofmann von Eintracht Braunschweig.

 

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Philipp Hofmann erzielte in der vergangenen Saison elf Tore

Der 1,95 Meter große Angreifer, der mit elf Treffern in der abgelaufenen Saison am Klassenverbleib der Niedersachsen wesentlich beteiligt war, könnte der erste in der Reihe der Profis sein, die der Verein ablösefrei als Kaderverstärkungen präsentieren wird.

Am Dienstagmorgen bestätigte der KSC den Wechsel in einer Mitteilung. „Mit Philipp Hofmann gewinnen wir im Angriff noch mehr Variabilität. Mit seiner Körpergröße und wuchtigen Spielweise eröffnet er uns in der Offensive neue Möglichkeiten“, wird Sportdirektor Oliver Kreuzer darin zitiert.

„Ich hatte sehr gute Gespräche mit Alois Schwartz und Oliver Kreuzer. Ich freue mich sehr auf die neue Saison in der 2. Bundesliga und kann es kaum erwarten, meine Mitspieler kennenzulernen“, sagte Philipp Hofmann laut Mitteilung.

Carl Zeiss Jena bestätigt Wechsel von Tim Kircher

Bislang haben die Blau-Weißen den linken Verteidiger Dirk Carlson (21) aus der U21 der Grasshopper Zürich sowie Lukas Fröde (26) vom MSV Duisburg unter Vertrag genommen.

Gerüchteweise soll es seitens des KSC daneben Interesse am österreichischen Mittelstürmer Marco Djuricin von Grasshopper geben, dessen Vertrag bei den Schweizern aber bis 2020 läuft.

Schwartz wie der Ex-Herthaner Djuricin, Zufall oder nicht, lassen sich beide von der SEG Sport Entertainment Group (Amsterdam) beraten.

KSC-Eigengewächs Tim Kircher, der in der abgelaufenen Drittligasaison nicht am gesetzten Rechtsverteidiger Marco Thiede vorbei kam, wird an Carl Zeiss Jena ausgeliehen. Das bestätigte der Verein am Dienstag. In Jena wird Kircher von seinem früheren Juniorencoach Lukas Kwasniok trainiert.

Neuer Torwarttrainer soll ein alter Bekannter sein

Auch bei seiner Suche nach einem Torwarttrainer steht der KSC offenbar vor der Präsentation einer Lösung. Eine mit Stallgeruch scheint nach dem Weggang von Kai Rabe zum Hamburger SV beim KSC die bevorzugte: Thomas Walter (VfB Stuttgart), Dirk Orlishausen (Hansa Rostock) und der gebürtige Karlsruher Pascal Borel wären denkbar – doch die Anzeichen sprechen viel mehr für eine Rückkehr von Markus Miller.

Mit dem Torhüter Miller war der KSC in der Saison 2006/2007 in die Bundesliga auf- und zwei Jahre später abgestiegen. Seit November 2016 ist der 37-Jährige im Nachwuchsleistungszentrum des VfL Wolfsburg tätig, bei dem er für die Keeper der U14 bis U19 zuständig ist.