Karlsruher Fans zünden Pyrotechnik vor Beginn des Relegationspiels in Aue. | Foto: Robert Michael/dpa

Pyrotechnik in Aue

DFB verhängt Geldstrafe für KSC

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat dem Karlsruher SC eine Geldstrafe aufgebrummt: 6000 Euro muss der Verein zahlen, weil Fans vor dem Relegationsspiel in Aue im Mai Pyrotechnik abgebrannt hatten.

„Unsportliches Verhalten“ nennt der DFB das in einer Pressemeldung am Donnerstagmittag. Vor dem Relegationsspiel zur 2. Bundesliga beim FC Erzgebirge Aue (1:3 aus Karlsruher Sicht) sei am 22. Mai 2018 im Karlsruher Zuschauerblock massiv Pyrotechnik abgebrannt worden, weshalb die Partie mit zwei Minuten Verzögerung angepfiffen worden sei.

In Aue hatten KSC-Fans Pyrotechnik und Rauchbomben ins Stadion geschmuggelt und angezündet. | Foto: privat

Zudem wurde kurz vor der Halbzeitpause erneut ein Rauchkörper und ein Bengalisches Feuer gezündet, heißt es vom DFB. Darüber hinaus seien in der zweiten Hälfte Gegenstände aus dem Gästebereich geworfen worden.

Laut DFB hat der KSC dem Urteil zugestimmt – das Urteil ist damit rechtskräftig.