In unserer Rubrik „Top Ten“ präsentieren wir jeden Dienstag eine Liste mit zehn ausgewählten Orten, Dingen, Empfehlungen oder Herzensangelegenheiten aus der Region. Diese Folge nimmt die aufregendsten Outdoor-Aktivitäten unter die Lupe. | Foto: Hirschgrund Zipline Area

Von Bobbahn bis Zipline

Die zehn aufregendsten Outdoor-Aktivitäten im Nordschwarzwald und am Oberrhein

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In unserer Rubrik „Top Ten“ präsentieren wir jeden Dienstag eine Liste mit zehn ausgewählten Orten, Dingen, Empfehlungen oder Herzensangelegenheiten im nördlichen Schwarzwald und am Oberrhein. Diese Folge nimmt die aufregendsten Outdoor-Aktivitäten unter die Lupe. Die BNN haben die zehn (unserer Meinung nach) empfehlenswertesten Adressen zusammengestellt. Die Reihenfolge der Liste enthält dabei keine Wertung.

1. Zipline-Fahren im Kinzigtal

In luftigen Höhen über die Baumwipfel des Schwarzwalds sausen – das ist im Hirschgrund Zipline Area im Kinzigtal möglich. Der Parcours mit sieben Bahnen führt auf einem Rundweg über Steilhänge und Täler, Hügel und Bäche. Die Ziplines sind untereinander durch Podeste und malerische Pfade verbunden. Dabei hat jede Bahn ihren ganz eigenen Charakter: vom entspannten Dahingleiten der Kimmigbergbahn bis zum ultimativen Flug mit der Gründlebahn, die mit 570 Metern Länge und 83 Metern Höhe die längste Natur-Zipline Deutschlands ist.

 

 

2. Gertelbach-Wasserfälle im Bühlertal

Die Gertelbach-Wasserfälle in der wild-romantischen Schlucht des Gertelbachs im Bühlertal bieten ein spannendes Naturerlebnis für Jung und Alt. Über schmale Pfade, Brücken und Treppen windet sich der Weg aufwärts, vorbei an beeindruckenden Wasserfällen und imposanten Felsen. Wer den Aufstieg erfolgreich gemeistert hat, wird mit einem atemberaubenden Ausblick über das Bühlertal belohnt.

 

 

3. Waldseilpark Karlsruhe

Vogelgezwitscher, frische Waldluft und jede Menge Spaß gibt es in der Kletteranlage des Waldseilparks in Karlsruhe-Durlach auf dem Turmberg. Auf insgesamt zwölf Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen können sich Kinder und Erwachsene nach Herzenslust austoben. 100 verschiedene Kletterstationen innerhalb der Parcours sorgen für jede Menge Abwechslung. Sogar die kleinsten Waldbesucher zwischen vier und sechs Jahren können sich am Kleinkinderparcours versuchen.

 

4. Bobbahn im Freizeit- und Sportzentrum Mehliskopf

Am Mehliskopf ist nicht nur im Winter einiges los. Rodelfans finden auch ohne Schnee auf der Bobbahn den gewissen Adrenalinkick auf einer Gesamtlänge von 1013 Metern. Der Antrieb erfolgt über Schwerkraft auf einer geneigten Bahn von durchschnittlich acht Prozent Gefälle. Durch individuell zu bedienende Bremsen können alle Sommerrodler die Fahrtgeschwindigkeit selbst bestimmen. Neben elf Steilkurven erwarten alle Besucher auch mehrere Jumps (vertikale Kurven).

 

5. Im „Goofball“ herumkugeln in Karlsruhe

Wer aufblasbare Kugeln bisher nur als Wasserbälle kennengelernt hat, der hat noch nie etwas von „Goofballz“ gehört. Dabei schlüpfen Menschen nämlich selbst in große, transparente Kugeln und können so – je nach Laune und gewünschtem Adrenalinlevel – entweder einen Hügel hinabrollen oder sich gegenseitig zum Kugeln bringen. Wer Lust hat, in die großen Luftbälle zu klettern, kann diese in Karlsruhe mieten.

 

 

6. Geoaching in Bad Herrenalb

„Geocaching“ ist die moderne Verbindung von Naturerlebnis und Schatz­suche. Mithilfe von GPS-Geräten begeben sich alle Geocacher auf Schnitzeljagd und suchen versteckte Schätze, sogenannte Geocaches, in denen sich beispiels­weise ein Logbuch zum Eintrag des Finder­namens oder auch Tausch­gegenstände befinden. Bad Herrenalb bietet seinen Gästen insgesamt sieben Geocaching-Runden an. Diese sind sowohl für Geocaching-Neulinge, als auch für „alte Hasen“ oder Wanderfreunde geeignet, die ihre Wandertour mit einer digitalen Schatzsuche verbinden wollen.

ZiSch | Werner-von-Siemens-Schule Karlsruhe | Klasse 8b
Schatz gefunden: Im Logbuch können Entdecker ihre Unterschrift eintragen. Der Schatz darf ausgetauscht werden. | Foto: dpa

7. Wildline-Hängebrücke in Bad Wildbad

380 Meter pures Adrenalin in 60 Metern Höhe mit 300 Meter tiefen Ausblicken hinunter ins Enztal – das bietet die Wildine-Hängebrücke in Bad Wildbad. Die Hängebrücke ist die einzige in Europa, die in Bogenform nach oben gebaut ist. Wer nach dem schwindelerregenden Spaziergang über die Brücke noch Lust hat, kann von dort aus auch den Bad Wildbader Märchenpfad besuchen oder das Enzteal auf dem ganz in der Nähe gelegenen Baumwipfelpfad weiter aus der Vogelperspektive besichtigen.

 

8. Mountaincart fahren in Baiersbronn

Mountaincarts sehen aus wie Kettkarts mit drei Rädern – sind aber keineswegs nur für Kinder gemacht. Vielmehr wurden die  Dreiräder speziell für Hobby-Rennfahrer und Adrenalinjunkies konstruiert, die in Baiersbronn eine rasante Abfahrt vom Stöckerkopf unternehmen wollen. Hinauf geht es noch per Unimog, danach genießen alle Mountaincart-Piloten freie Fahrt über 1,5 Kilometer auf Wald- und Wiesenwegen zurück ins Tal.

 

9. Rafting und Gleitschirmfliegen im Murgtal

Auch im schönen Murgtal gibt es allerlei Abenteuer zu erleben. Beim „Soft-Rafting“ etwa stürzen sich alle Teilnehmer, ausgerüstet mit Schwimmweste und Helm, in speziellen Raftbooten in die Fluten der Murg. Dort warten eine Kajakspielstelle, eine sogenannte Walze, und mehreren kleine Stromschnellen auf die mutigen Paddler. 250 Meter ist die Rafting-Strecke lang, dann geht es raus aus dem Boot, zu Fuß zurück und auf zur nächsten Runde! Ganz Mutige können auch ohne Boot, dafür aber mit Schwimmweste und Helm, die Kajakspielstelle durchschwimmen und sich durch das Wasser treiben lassen. Wer keine Lust auf Rafting hat oder es noch ein wenig abenteuerlicher mag, kann im Murgtal auch beispielsweise einen Wildwasser-Kajakkurs belegen oder sich bei einem Gleitschirm-Tandemflug in die Lüfte schwingen.

Mit Outdoor-Erlebnissen wie dem Murg-Rafting, einem hohen Freizeitwert insgesamt und der landschaftlichen Schönheit will die Gemeinde Forbach punkten. | Foto: Keller

10. Flusssurfing in Pforzheim

In Pforzheim können Surffreunde demnächst auf der „Black Forest Wave“ die perfekte Welle reiten. Das Pforzheimer Projekt profitiert von einer Reihe von Sponsoren und Spendern, die nicht nur den Bau, sondern auch den mehrwöchigen Betrieb der Black Forest Wave, einer Surfwelle mitten in der Stadt, finanzieren. Das Surfen soll nämlich für alle gratis sein. Allein, der Zeitplan für das Surfen in der Pforzheimer City im Metzelgraben hat sich etwas nach hinten verschoben. Der erste zweiwöchige Surfbetrieb ist – bei entsprechendem Wasserstand – für Sommer oder Herbst dieses Jahres vorgesehen.

So soll es werden: Wenn die Holzrampe im Wasser ist und die Stadtverwaltung eine letzte fehlende Genehmigung erteilt hat, kann es ab Frühjahr losgehen mit der Black Forest Wave im Pforzheimer Metzelgraben beim Kupferdächle. | Foto: Phillip Kragl (Visualisierung)