75 Minuten mit Lerneffekt

Diese Lehren zieht KSC-Profi Fröde aus seinem Platzverweis in Bochum

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„Wenn die gelb-rote Karte gezeigt wird, ist der Angeklagte verurteilt und das letzte Wort hat er dann doch nicht mehr“, analysiert KSC-Profi Lukas Fröde seinen Platzverweis beim Spiel des Karlsruher SC gegen den VfL Bochum.

Denn, und das hat Fröde zu spüren bekommen: „Ich glaube, es hat noch nie ein Schiedsrichter etwas revidiert.“ So falsch die Entscheidung aus Sicht des KSC-Spielers auch war, hinnehmen musste er sie und zog auch sein Fazit für künftige Spiele.

Foto: Hora

„Vielleicht kann man daraus auch lernen. Es bringt in der Regel nichts, hinterher nochmal die Aktion mit dem Schiedsrichter zu diskutieren.“

Zwar hatte Fröde über sein vermeintliches „Klatschen“ beziehungsweise Anzeigen von „Fuß an Fuß“ heftig diskutiert, musste aber dennoch in die Katakomben des Bochumer Stadions, um das Spiel die restlichen 75 Minuten am Bildschirm zu verfolgen.

„Am Ende ist es mit dem Punkt, glaube ich, so ein kleines Happy End. Aber trotzdem sage ich, dass da mehr oder weniger zwei Punkte liegen geblieben sind“, bedauerte Fröde das 3:3-Unentschieden, bei dem sich der KSC auch in Unterzahl sehr gut geschlagen hatte.