„Immer große Ziele setzen“

Drittplatzierter KSC vermeidet für die letzten sieben Spiele den Blick auf die Tabelle

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„Man soll sich immer große Ziele setzen“, hatte Oliver Kreuzer, Sportdirektor des Karlsruher SC, in der Halbzeitpause des Gastspiels bei Wehen Wiesbaden bekräftigt. Der Karlsruher Drittligist wolle nicht den zweiten Platz – den der KSC zu diesem Zeitpunkt noch innehatte – anstreben, sondern die Meisterschaft.

Nach der Niederlage gegen Wiesbaden und dem Abrutschen auf Platz drei vermeiden die KSC-Profis aber den Blick auf das Tableau. „Wir schauen aktuell nicht auf die Tabelle. Das bringt nicht viel. Es sind noch sieben Spiele zu spielen und die wollen wir möglichst erfolgreich gestalten“, erklärt Stürmer Anton Fink.

Fink hatte eine „relativ ordentliche“ erste Halbzeit seiner Mannschaft gegen Wiesbaden gesehen. Nachdem der KSC es aber verpasst hatte, in Führung zu gehen, kassierten die Badener nach einem „nicht ganz optimal verteidigten“ Eckball den Gegentreffer. „Wenn du dort (in Wiesbaden, Anmerkung der Redaktion) zurück liegst, wird es ganz schwer“, sagt Fink.

Die 0:2-Pleite gilt es nun abzuhaken. Am Samstag kommt die Spielvereinigung Unterhaching in den Wildpark und will die Heimschwäche des KSC ausnutzen. Wenn es nach Fink geht, bleiben die Punkte aber im Wildpark. „Wir wollen einfach gewinnen, egal wie“, stellt Fink klar.