Gut besucht war das "Vor-Fest" auch am Montagabend. Die Veranstalter ziehen zur Halbzeit ein positives Fazit.
Gut besucht war das "Vor-Fest" auch am Montagabend. Die Veranstalter ziehen zur Halbzeit ein positives Fazit. | Foto: BNN

Halbzeit beim „Vor-Fest“

Ein Abbild der lokalen Kultur

Anzeige

Während die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland mit dem Titel für die Franzosen bereits zu Ende gegangen ist, steht auf dem „Vor-Fest“ erst die Halbzeit an.

Nachdem sich die sonntäglichen Regenwolken mittlerweile verzogen haben, hoffen die Veranstalter in den kommenden Tagen wieder auf laue Sommerabende bei wolkenfreiem Himmel.

Viele Besucher trotz Fußball-WM und Regenwetter

Sven Varsek, Projektleiter von „Das Fest“, sagt daher rückblickend, dass das Wetter am Sonntagabend Grund zur Sorge bereitet habe. „Trotz alledem war vor der Bühne jede Menge los.“ Daran änderte auch das Finale der WM nichts, auf dessen Übertragung er und seine Kollegen bewusst verzichtet hatten. „Wir wollten nicht noch eine weitere Baustelle schaffen und dieses Feld der lokalen Gastronomie überlassen.“

Künstler aus der Region im Fokus

In der Günther-Klotz-Anlage wurden die Prioritäten daher anders gesetzt: „Das ‚Vor-Fest‘ ist das Abbild der lokalen Kultur“, erklärt Varsek das Konzept der Veranstaltung. Gerade im Vergleich zum „Fest“ (20. – 22. Juli) treten hier weitestgehend Künstler und Bands aus der Region auf. Viele von ihnen spielen Cover-Songs – das hat auch seinen Grund: „Sie spielen gängige Lieder, die die Besucher schon kennen.“ Dies kommt besonders gut an, weiß der Projektleiter aus Erfahrung.

„Vor-Fest“ 2018 | Zwischenfazit Sven Varsek from Badische Neueste Nachrichten on Vimeo.

Sein persönliches Highlight beim diesjährigen „Vor-Fest“ waren „Tonic“ am Donnerstagabend und die „Kons Bigband“. Letztere haben beim Landesjazzpreis den ersten Preis gewonnen und am Sonntagmorgen viele Besucher vor die Cafébühne gelockt. „Es ist aber schwierig, jemanden herauszupicken“, sagt Varsek mit Blick auf das abwechslungsreiche Programm. Auch die Rückmeldungen der Gäste seien überwiegend positiv. „Der Infostand dient uns gewissermaßen als Radar.“ Dieser sei die erste Anlaufstelle bei Fragen und Problemen, erklärt er. Davon habe es bisher aber nur wenige gegeben.

Musikalischer Feierabend auch am Montag

Unterdessen laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für „Das Fest“ auf Hochtouren. „Es gibt noch viel zu tun“, sagt Varsek, der sich dennoch die Zeit nimmt, selbst einzelne Bands anzuschauen. Gelegenheit dafür gab es auch am Montag wieder reichlich. Erneut füllten sich nach Feierabend die Plätze vor der Cafébühne. Der Singer/Songwriter „Najenko“ und die Rockband „Sons Of Grunge“ heizten den Besuchern ein, bevor „Seventis3“ die 70er Jahre aufleben ließen und somit die zweite Halbzeit des „Vor-Festes“ einläuteten.

Täglich von 18 Uhr an sorgen verschiedene Künstler in der „Klotze“ für einen Vorgeschmack auf das Festival-Wochenende. Den Abschluss des „Vor-Festes“ bildet die Ska-Band „Bazzookas“ am Donnerstag von 21 Uhr an. Sie übergeben somit den Staffelstab an die Berliner Gruppe „Von Wegen Lisbeth“, die am Freitag der erste Act auf der Hauptbühne vor dem Hügel sein werden (17.30 Uhr). Alle Infos zu dem Festival gibt es auch im „Fest-Magazin“, das auch online abrufbar ist.