Eisbärin Nika aus dem Karlsruher Zoo ist am Dienstagmorgen eingeschläfert worden. | Foto: Zoo Karlsruhe

An ihrem 19. Geburtstag

Eisbärin Nika im Karlsruher Zoo eingeschläfert

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Traurige Nachrichten aus dem Karlsruher Zoo: Eisbärin Nika ist tot. Die Bärin musste am Dienstagmorgen  eingeschläfert werden, schreibt der Zoo auf Facebook – an ihrem 19. Geburtstag. Die Eisbärin hatte schon seit längerem mit einer Verletzung am Fuß gekämpft.

Die 19-jährige Eisbärin Nika aus dem Karlsruher Zoo habe schon länger mit einer Gelenkveränderung am rechten Hinterfuß mit einer offenen Wunde gekämpft, heißt es vom Zoo. „Wir haben versucht, mit verschiedenen Behandlungsmethoden eine Besserung herbeizuführen“, wird Zootierärztin Julia Heckmann in der Meldung zitiert. Dies habe jedoch nicht zum Erfolg geführt, die Situation habe sich durch eine Wundinfektion sogar verschlechtert.

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Entscheidung gemeinsam getroffen

Am frühen Dienstagmorgen – dem Tag des 19. Geburtstags der Eisbärendame – wurde Nika dann narkotisiert. „Eisbären lassen sich im Gegensatz zum Menschen Schmerz nicht direkt anmerken“, sagte Heckmann. „Wir haben deshalb entsprechende Medikamente gegeben, um das Tier während der Behandlungsphase weitestgehend schmerzfrei zu halten. Wir hatten am Ende alle Optionen ausgeschöpft.“

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Die endgültige Entscheidung, den Bär einzuschläfern, fällte Zoodirektor Matthias Reinschmidt schließlich gemeinsam mit Veterinären und dem Revierleiter. „Wir mussten uns dafür entscheiden, das Tier einzuschläfern, da es auf Dauer stark gelitten hätte“, erklärt er.

Nika wurde am 26. November 2000 im Tiergarten Schönbrunn in Wien geboren und lebte seit 2002 in Karlsruhe.

Anfang November hatte es hingegen eine fröhliche Nachricht aus dem Zoo gegeben: Flusspferdbaby „Halloween“ war am 31. Oktober auf die Welt gekommen. 

Aus dem Video-Archiv: Eisbärenliebe zwischen Kap und Nika (2017)

BNN