Frank Mastiaux
Frank Mastiaux. | Foto: Uwe Anspach/Archiv

Niedrigere Strompreise?

EnBW-Chef fordert CO2-Aufschlag bei Verkehr und Wärme

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Der Chef des Energiekonzerns EnBW mit Sitz in Karlsruhe, Frank Mastiaux, fordert einen Kohlendioxidaufschlag auf die Energiesteuern im Bereich Verkehr und Wärme. Gleichzeitig müsse ein Mindestpreis im Emissionshandel festgesetzt werden, der bis 2030 auf 40 Euro oder mehr je Tonne CO2 steigen solle.

Die Mehreinnahmen im Verkehrs- und Wärmesektor sollten über niedrigere Strompreise an die Verbraucher zurückgegeben werden, forderte Mastiaux am Dienstag: „Das von uns favorisierte Modell ist effizient, einfach und liefert kurzfristig Ergebnisse für den Klimaschutz.“

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Das Klimakabinett der Bundesregierung will in den nächsten Tagen entscheiden, wie Deutschland seine Klimaschutz-Ziele erreichen soll. Dazu müssen die Emissionen von klimaschädlichen Gasen, darunter CO2, drastisch gesenkt werden.

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