Lichtkunst als Attraktion: Impression von der vergangenen Ausgabe des Karlsruher Festivals "Schwein gehabt" im Jahr 2015. | Foto: Reinhardt

Festival „Schwein gehabt“

Neun Stunden zum Flanieren und Entdecken

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Aus der Not eine Tugend machen – das kann die freie Kulturszene immer ganz gut. Auch in Karlsruhe. Im Jahr 2010 stieg die erste große Kulturnacht unter dem Titel „Schwein gehabt“ auf dem Alten Schlachthof, und dabei fiel den Organisatoren auf, dass es auf dem Gelände noch viele dunkle Ecken gab. Um Licht in die Sache zu bringen, wurde ein Lichtkunst-Wettbewerb ins Leben gerufen, der bei der zweiten Auflage 2012 so erhellende wie ästhetisch überzeugende Ergebnisse brachte. Das kam so gut an, dass es bei der nächsten Festivalausgabe zum Stadtgeburtstag 2015 eine Neuauflage gab. Und auch jetzt, wenn es am 20. Mai zum insgesamt vierten Mal heißt „Schwein gehabt“, werden Lichtkunstwerke das Areal zieren.

Programm von 18 bis 3 Uhr

Die Lichtkunst ist freilich nur einer der vielen Aspekte, die auf dem Areal des Alten Schlachthofs zum Flanieren und Entdecken einladen sollen. Die zahlreichen dort ansässigen Kulturschaffenden, von „großen“ Veranstaltern wie Tollhaus und Substage bis zu „kleinen“ Initiativen wie dem Spuktheater, dem Eine-Welt-Theater, dem FabLab oder etlichen Ateliers, bieten von 18 bis 3 Uhr morgens ein umfangreiches Programm. Von Filmvorführungen über Modeschauen und Mitmach-Angebote bis zu viel Live-Musik reicht die Palette, etwa mit dem britischen Singer/Songwriter Roo Panes im Substage oder der französischen Band Les Yeux d’la Tete im Tollhaus.

Für die Finanzierung wird der Verkauf von 4 500 Buttons zu je acht Euro anvisiert,.Kinder bis 15 Jahre haben auch ohne Button überall freien Eintritt. Insgesamt hoffen die Veranstalter auf rund 6 000 Besucher.

Hier geht’s zur Homepage von „Schwein gehabt“