Nach Anschlag in Straßburg
Die Bundesanwaltschaft hat sich in die Ermittlungen gegen den Straßburger Attentäter Chérif Chekatt eingeschaltet. | Foto: Christophe Ena

Fall mit besonderer Bedeutung

Generalbundesanwalt in Karlsruhe: Verfahren gegen Straßburger Attentäter

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Die Bundesanwaltschaft hat sich in die Ermittlungen gegen den Straßburger Attentäter Chérif Chekatt eingeschaltet.

Es sei am Mittwoch ein Verfahren gegen ihn wegen Mordes, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet worden, sagte die Sprecherin der Karlsruher Behörde am Donnerstag dem Berliner „Tagesspiegel“.

Besondere Bedeutung des Falls

Die Bundesanwaltschaft habe die Ermittlungen wegen der besonderen Bedeutung des Falles aufgenommen. Ein weiterer Grund sei, dass von dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt sechs Personen aus Deutschland traumatisiert seien, wenn auch nicht körperlich verletzt. Sie betonte, die Federführung der Ermittlungen liege weiterhin bei den französischen Behörden. Der Attentäter ist am Donnerstag weiter auf der Flucht. Auch in Deutschland wird nach ihm gefahndet.

(ots/ bnn)