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„Vier Schüsse, vier Tore“

Gordon analysiert das HSV-Spiel: Gegen Osnabrück vieles besser machen

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„Das Spiel haben wir definitiv in Halbzeit eins verloren“, analysiert KSC-Innenverteidiger Daniel Gordon die 2:4 (0:2)-Niederlage des Karlsruher SC gegen den Hamburger SV. „Das war nicht das Gesicht, das wir zeigen wollten.“
Die Karlsruher hatten dem HSV zu viele Räume gelassen und waren teils unstrukturiert. „Wir hatten uns vorgenommen, viel aggressiver, viel leidenschaftlicher zu sein.“ In den ersten 45 Minuten war dies jedoch nicht gelungen.
Dies hatte der KSC dann aber in der zweiten Halbzeit auf den Platz gebracht. „Da haben wir viel riskiert, sind auch ein bisschen wild in der ein oder anderen Aktion gewesen“, sagt der KSC-Innenverteidiger. Das Wichtigste war: „Wir sind wieder zurückgekommen. Mit ein bisschen Glück können wir es hintenraus nochmal schaffen.“ Speziell gegen den HSV, sei dies enorm wichtig gewesen.
“Über die Qualität des HSV müssen wir nichts sagen – es war ein Bonusspiel. Aber grundsätzlich haben wir uns vorgenommen, das Spiel zu gewinnen. In so einem Spiel an einem guten Tag und einem schlechten HSV-Tag ist alles möglich.“ Die Karlsruher schnupperten sogar am 3:3.
Der KSC habe es den Gästen aber insgesamt zu leicht gemacht. „Das waren vier Schüsse, vier Tore – das ist effektiv, qualitativ hochwertig und da haben wir denen zu viel angeboten.“
Gegen Osnabrück am kommenden Sonntag wolle man auf die zweiten 45 Minuten aufbauen und vieles besser machen.