Praktischer Küchenhelfer: Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Grünen-Parteichef Robert Habeck schauen dem Roboter Armar-3 bei der Arbeit zu. Foto: Makartsev

Künstliche Intelligenz

Kretschmann und Habeck gehen am KIT auf Tuchfühlung mit Robotern

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Erst vor wenigen Tagen wurde er mit 90 Prozent als Grünen-Parteichef wiedergewählt. Eine der ersten Reisen nach dem Parteitag führte Robert Habeck nun an den Technologiestandort Karlsruhe. Gemeinsam mit seinem Parteikollegen, dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, ging er am KIT auf Tuchfühlung mit Robotern.

Der Mann, der mitunter als möglicher zukünftiger Bundeskanzler gehandelt wird, präsentierte sich am Freitag im KIT Seite an Seite mit hochentwickelten Robotern, wohl um auch eine Botschaft auszustrahlen: Die Öko-Partei ist auch an industriellen Zukunftstechnologien sehr interessiert.

In Karlsruhe wird die Technik vom Menschen her gedacht, das ist das Besondere.

Grünen-Chef Robert Habeck zeigte sich begeistern von den Robotern am KIT.

Mit dabei war Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der das Karlsruher Institut für Technologie einen „Schrittmacher im Bereich der Künstlichen Intelligenz“ genannt hat.

Beide Grünen sahen zwei Prototypen von intelligenten, sprachgesteuerten Robotern bei der Arbeit zu, die etwa im Lagerhaus, auf dem Bau oder in der Küche den Menschen zur Seite stehen können. „In Karlsruhe wird die Technik vom Menschen her gedacht, das ist das Besondere“, sagte beeindruckt Habeck nach der Präsentation.

Das dauert alles viel zu lange. Wir müssen da Tempo vorlegen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bemängelte die Verzögerungen der Groko bei der Förderung der Künstlichen Intelligenz.

Kretschmann zeigte sich verärgert über Verzögerungen der schwarz-roten Bundesregierung bei der Förderung der Künstlichen Intelligenz. Auf Bundesmittel, um international weiter konkurrenzfähig zu bleiben, warte das Land noch immer. „Das dauert alles viel zu lange. Wir müssen da Tempo vorlegen“, sagte der Chef der Landesregierung. Es gehe schließlich darum, die besten Leute der Welt zu bekommen.

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